RADIO PSR Kirchen-News
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Was diese Woche wichtig ist

Christen in Sachsen - die Kirchen-News

Das Neuste aus Sachsens Kirchen und Gemeinden hört ihr bei RADIO PSR immer freitags kurz nach 5.50 und 19.20 Uhr bei Augenblick mal sowie sonntags im Kirchenmagazin Themen, die Sachsen bewegen kurz nach 18.30 Uhr.

Kirchen-News vom 9. Oktober 2026

Die Herbstferien in Sachsen starten - und die Diakonie hat siebzig Praktikumsplätze für Ferienkids frei. Bei der "Sterntalerzeit" mitmachen können alle zwischen vierzehn und achtzehn Jahren, sie  arbeiten ein paar Tage in einer Kita oder in der Pflege oder begleiten Menschen mit Behinderung. Dafür gibt es am Ende ein Zertifikat und einen Gutschein. Das hilft zum Beispiel bei der Frage: Was kommt nach der Schule? Am besten meldet ihr euch noch diese Woche bei der Diakonie Sachsen.

Die Evangelische Jugend in Sachsen sagt Danke: Am Samstag (10. Oktober) feiert sie in Dresden ihre Ehrenamtlichen. Rund 250 Jugendliche kommen dazu. Das Motto heißt „Glitch“, also eine "Störung im System". Aus solchen Störungen entsteht oft Neues, so die Idee hinter dem Motto. Genau das leisten Ehrenamtliche auch in Sachsens Evangelischer Jugend: Sie unterbrechen das Gewohnte und verändern die Welt. Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst in der Jugendkirche, danach gibt es Workshops im Sankt-Benno-Gymnasium. Abends folgt ein Ball mit Livemusik.

Die bundesweite Caritas kommt nach Dresden. Vom 13. bis 15. Oktober tagt der katholische Sozialverband im Kongresszentrum in der Landeshauptstadt. Rund zweihundert Delegierte reisen aus ganz Deutschland an. Sie beraten, wie sich mehr Menschen ehrenamtlich engagieren und wie Jüngere im Verband Verantwortung übernehmen. Am Dienstagabend feiert der frühere Bischof Heinrich Timmerevers mit ihnen eine Messe in der Kathedrale. Für Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa ist es die letzte Versammlung. Im Februar übergibt sie ihr Amt an Schwester Katharina Ganz.

Kirchen-News vom 2. Oktober 2026

Drei besonders engagierte Frauen bekommen am Freitag (2.10.) in Torgau den Katharina-von-Bora-Preis. Die Auszeichnung der Stadt Torgau und des Freistaats Sachsen erinnert an Martin Luthers Ehefrau, die in Torgau gestorben ist. Die Preise, jeweils mit 3000 Euro dotiert, würdigen diesmal das Engagement für ältere Menschen mit fremdsprachigem Migrationshintergrund, Theaterprojekte am Torgauer Johann-Walter-Gymnasium und den Einsatz für Chancengleichheit für Frauen im ländlichen Raum. 

Deutschland singt und klingt - so heißt jedes Jahr eine Initiative zum Tag der Deutschen Einheit an über 200 Orten im Land. Auch die Kulturkirche Chemnitz lädt am Samstag (3.10,) dazu ein: ab 18 Uhr auf dem Neumarkt. Zusammen zehn bekannte Lieder singen, das soll ein Zeichen für Einheit, Hoffnung und Zusammenhalt setzen. Durch das Programm in Chemnitz führen Pastor Bernard Millard und Pfarrer Holger Bartsch.
Auch anderswo in Sachsen laden Kirchen und Städte am 3. Oktober ein zum gemeinsamen Singen. 

350 Jahre Kirchweihe, das ist Anlass für ein Festprogramm auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Zum Jubiläum der St. Georgs-Kirche gibt's bis Sonntag (4.10.) Konzerte, Führungen und Mitmachaktionen für Familien, am Samstag auch einen Festgottesdienst für geladene Gäste.
Die Festungskirche auf dem Königstein gilt als die älteste Garnisonskirche in Sachsen. In ihrer Geschichte wurde sie zwischenzeitlich auch mal als Brauhaus und Pulverlager genutzt. 2000 ist sie gründlich saniert worden.

Die Dresdener Kapellknaben suchen Nachwuchs. Am Dienstag und Mittwoch Nachmittag (6./7.10) sind sechs- bis siebenjährige Jungen, die gerne singen, mit ihren Familien eingeladen zum Kennenlernen und Reinschnuppern. Bei den Kapellkäfern - so heißt die jüngste Nachwuchsgruppe - studieren die Jungen Familienmusicals ein. Dazu kommen Konzerte, Liederabende - und viel Spaß am Singen und Musizieren. 

Sachsens Landesbischof Tobias Bilz besucht die Privatbrauerei Gustav Specht in Ehrenfriedersdorf. Solche Betriebsbesuche stehen jedes Jahr auf seinem Programm: Zum Austausch zwischen Kirche und Arbeitsleben, und auch weil gerade Familienunternehmen oft Kirchgemeinden und Gesellschaft in der Region unterstützen. Gemeinsam mit der Männerarbeit der Landeskirche lernt der Landesbischof dabei verschiedene Branchen kennen, am Donnerstag (8.10.) also nun die Brauerei, die selbst zu DDR-Zeiten im Familienbesitz bleiben konnte. 

Sächsische Städte und Kirchen erinnern an die Friedliche Revolution in der DDR vor 37 Jahren:
In Dresden gehört dazu jedes Jahr ein Friedensgebet am 8. Oktober in der Kreuzkirche. Anschließend werden Menschen geehrt, die sich für Frieden und Menschenrechte engagieren. Diesmal geht die Auszeichnung an den Liedermacher Wolf Biermann und den Rapper Juse Ju - Donnerstag ab 17 Uhr. 
In Leipzig beginnt das Gedenken am 9. Oktober, also Freitag, mit einem Friedensgebet in der Nikolaikirche um 17 Uhr. Anschließend führt ein Lichterweg durch die Innenstadt: Zwischen Nikolaikirche und Matthäikirchhof, dem früheren Sitz der Stasi, könnt Ihr Lichtinstallationen und Kunst entdecken. 

Die evangelische Jugendarbeit im Wurzen ist nominiert für den Deutschen Engagementpreis. Mit dem Projekt „GrenzGeschichten“ setzen sich die Jugendlichen Unter Leitung von Diakon Fabian Hanspach seit Jahren für Demokratie, Toleranz und eine lebendige Erinnerungskultur ein. In Archiven forschen sie nach unentdeckten Schicksalen ihrer Region aus der Zeit und machen die Lebensgeschichten von Opfern wieder sichtbar.
Ein besonderer Höhepunkt war das Übersetzungsprojekt „SIE WAREN NEUN“: 14 Wurzener Jugendliche haben voriges Jahr das Buch der amerikanischen Autorin Gwen Strauss übersetzt. Es erzählt von der lebensgefährliche Flucht von neun jungen Frauen aus einem Leipziger Zwangsarbeitslager am Ende des zweiten Weltkriegs.
Um den deutschen Engagementpreis zu bekommen, brauchen die Wurzener viele Stimmen - ihr könnt sie bis Ende Oktober dabei unterstützen!

Kirchen-News vom 25. September 2026

Weihnachtsgrüße aus Sachsen für den Papst: Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Papst Leo den Vierzehnten diese Woche bei einer Privataudienz im Vatikan getroffen. Mitgebracht hat er einen vier Kilo schweren Stollen aus dem Erzgebirge und einen Herrnhuter Stern. Der soll ab 8. Dezember in einer Seitenkapelle des Petersdoms leuchten. Bei dem Gespräch ging es unter anderem um den Ukraine-Krieg und Künstliche Intelligenz. Kretschmer erneuerte außerdem die Einladung an den Papst, Deutschland zu besuchen. Einen Termin gibt es bislang nicht. Anlass der Romreise ist das dreißigjährige Bestehen des Staatskirchenvertrags zwischen Sachsen und dem Heiligen Stuhl.

Leipzig feiert Vielfalt: Unter diesem Motto startet am Sonntag (27.9.) in der Messestadt die bundesweite Interkulturelle Woche. Das Fest beginnt am Mittag auf dem Thomaskirchhof. Um 17 Uhr folgt ein ökumenischer Gottesdienst in der Thomaskirche. Die Aktionswoche wirbt für Zusammenhalt, Menschenwürde und gegen Diskriminierung. In ganz Deutschland sind bis zum 4. Oktober rund 6.000 Veranstaltungen geplant.

Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen: Noch bis Montag (28.9.) läuft die Herbst-Straßensammlung der sächsischen Caritas. Rund 50 Sammlerinnen und Sammler sind dafür unterwegs. Das Geld, das ihr in in die Spendenbüchsen steckt, fließt unter anderem in Beratungsangebote, Jugendprojekte und ehrenamtliche soziale Arbeit des katholischen Sozialverbandes im Bistum Dresden-Meißen. Finanziert werden vor allem Angebote, für die es keine ausreichenden öffentlichen Gelder gibt. Die Caritas weist darauf hin: Offizielle Sammler können sich immer mit einem nummerierten Ausweis oder einer Sammelliste ausweisen. 

Ein Adventskalender zum Hören: Das Katholische Blindenwerk Ost bietet auch in diesem Jahr einen akustischen Advents- und Weihnachtskalender für blinde und sehbehinderte Menschen an. Ganz unterschiedliche Menschen erzählen jeden Tag, was ihre Advents- und Weihnachtszeit prägt. Der Kalender ist kostenlos als CD oder über einen digitalen Link erhältlich. Bestellungen sind bis Ende Oktober beim Katholischen Blindenwerk Ost in Chemnitz möglich. 

Die geplante Fusion der evangelischen und katholischen Akademien in Sachsen verzögert sich. Grund ist der derzeit unbesetzte Bischofsstuhl im katholischen Bistum Dresden-Meißen. Erst wenn ein neuer Bischof im Amt ist, soll der Zusammenschluss weitergehen. Bis dahin wollen beide Akademien ihre Zusammenarbeit ausbauen. An der Fusion halten die Kirchen grundsätzlich fest, mit ihr wollen sie Kräfte bündeln und den gesellschaftlichen Dialog stärken. 

Hilfe zur Selbsthilfe mit Saatgut und Gemüse: Zum Erntedankfest sammelt das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen Spenden für Romafamilien in Ungarn. In Nagycserkesz lernen Familien in einem Gemeinschaftsgarten, selbst Gemüse anzubauen. Sie erhalten dafür Saatgut, Setzlinge und Werkzeuge. Das Wissen können sie anschließend in ihren eigenen Gärten nutzen. Unterstützt wird das Projekt von der örtlichen Diakonie und der lutherischen Gemeinde. Das Gustav-Adolf-Werk ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland. Es wurde 1832 in Leipzig gegründet und hat hier auch heute seinen Sitz. Benannt ist es nach dem schwedischen König Gustav II. Adolf. 

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Sorbische Kirchen-News - September 2026

Na putniskich kemšach na swjedźenju Marije naroda w Róžeńće je biskop Heinrich Timmerevers swjatu Mariju jako přikład za nutřkownu sylnosć a dowěru w časach krizy wuzběhnył. Wjele stow wěriwych namołwi wón k tomu, na poćežowanja z dowěru do Boha, mjezsobnej lubosću a zhromadnosću reagować. Prěni raz wobdźěli so na tajkim putnikowanju nimo mnohich serbskich wěriwych tež něhdźe sto dušepastyrjow Drježdźansko-Mišnjanskeho biskopstwa. W najwjace procesionach njesechu družki postawy maćerje Božeje.

Ze swjatočnymi jubilejnymi kemšemi je Hodźijska wosada srjedź septembra swoje 950lětne wobstaće woswjećiła. Na swjedźeń je ewangelski krajny biskop Tobias Bilz přijěł, kotryž je swoje prědowanje w serbskej rěči zahajił. Wón podšmórny wulki wuznam serbskeje kultury kaž tež dwurěčnosće za regionalnu identitu a dźakowaše so wšitkim angažowanym wosadnym. Swjedźenske kemše ze žonami w drasće ewangelskich a někotrych katolskich Serbowkow běchu wjeršk swjatočnosćow w zwisku z najstaršej z kamjenjow natwarjenej cyrkwju w regionje.

Na swjatočnym rozžohnowanju biskopa Heinricha Timmereversa spočatk septembra w Drježdźanskej katedrali su so tež dźesatki serbskich wěriwych wobdźělili, wjacore serbske holcy a žony w družčej abo wuslěkanej drasće. Jedna z nich přednjese čitanje, druha tři próstwy w serbskej rěči. Dalšej družce njeseštej dary sobu k wołtarjej. Serbskaj kanonikaj Wito Sćapan z Budyšina a Šćěpan Delan z Ralbic wužištaj po kemšach składnosć, někotre słowa z nětko emeritowanym biskopom Timmereversom wuměnić.

Wot najwyšeho hač k najhłubšemu dypkej Wotrowa wjedźeše srjedź septembra Měrko Pohonč něhdźe 30 wobdźělnikow zarjadowanja sekcije swójba Towarstwa Cyrila a Metoda. Wón mjez druhim na to skedźbni, zo je hrodźišćo we Wotrowje wjetše hač turkowski Troja. Měrko Pohonč předstaji jim tež wosadnu cyrkej, kotraž je swjatemu Benej, japoštołej Serbow, poswjećena.

Cyłkownje 64 młodostnych z pjeć katolskich serbskich wosadow je so srjedź septembra na tradicionalnym młodźinskim wulěće Worklečanskeho dekanatneho dušepastyrstwa za młodźinu wobdźěliło. Puć wjedźeše skupinu po nyšporje w historiskej kładźitej cyrkwi w Sprjowju direktnje k Sprjewi na něhdźe štyri kilometry dołhu turu na hadźicowych čołmach. Po sportowym padlowym dyrdomdeju hač k Rulec młynej blisko Daškow wulět z wječerju při lěhwowym wohenju wuklinča.

Z ekumeniskej Božej słužbu su ewangelscy a katolscy wěriwi domchowanku 125lětne wobstaće Smječkečanskeje ewangelskeje cyrkwje woswjećili. Fararka Hannah Hernández wuzběhny w swojim prědowanju dźakownosć za nazhonjene žohnowanje a žiwu zhromadnosć přez konfesionelne hranicy. Jubilej w Smječkecach z projektowym chórom, zastupjerjemi wobeju cyrkwjow kaž tež angažowanymi wjesnjanami začuwachu mnozy jako sylne znamjo regionalneje zwjazanosće.

Składnostnje 30lětneho wobstaća statnocyrkwinskeho zrěčenja mjez Sakskej a Vatikanom staj sakska delegacija wokoło ministerskeho prezidenta Michaela Kretschmera kaž tež cyrkwinska ze zastupjerjemi Drježdźansko-Mišnjanskeho biskopstwa zašłe dny Vatikan wopytałoj. Mjez nimi bě serbski zapósłanc krajneho sejma Marko Šiman. W statnocyrkwinskim zrěčenju je tež škit a zdźerženje katolskeho serbskeho kulturneho herbstwa we Łužicy zapisane.

Tójšto wopytowarjow je na dnju wotewrjeneho pomnika srjedź septembra do Budyskeho Serbskeho doma přišło, zo by so tež wo dźěle Katolskeho Posoła informowało. Redakciski team wokoło šefredaktora fararja Michała Andersa poda při tym dohlady do wšědneho medijoweho dźěła, do archiwa wot prěnjeho wudaća 1863 kaž tež do dwurěčnych poskitkow w interneće.

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Beim Wallfahrtsgottesdienst am Fest Mariä Geburt (8. September) in Rosenthal hat Bischof Heinrich Timmerevers die Heilige Maria als Vorbild für innere Stärke und Zuversicht in Krisenzeiten hervorgehoben. Vor mehreren hundert Gläubigen rief er dazu auf, Belastungen mit Gottvertrauen, gegenseitiger Liebe und Gemeinschaft zu begegnen. An der sorbischen Wallfahrt nahmen neben zahlreichen Pilgern auch rund einhundert Seelsorgerinnen und Seelsorger des Bistums Dresden-Meißen teil. In den meisten Prozessionen trugen junge Mädchen in der Tracht der Druschki Statuten der Mutter Gottes.

Mit einem festlichen Jubiläumsgottesdienst hat die Kirchgemeinde Göda Mitte September ihr 950-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Fest kam der evangelische Landesbischof Tobias Bilz, der seine Predigt in sorbischer Sprache eröffnete. Er unterstrich die große Bedeutung der sorbischen Kultur sowie der Zweisprachigkeit für die regionale Identität und dankte allen engagierten Gemeindemitgliedern. Der von traditionellen Trachten und sorbischem Gesang geprägte Festgottesdienst bildete den Höhepunkt der Feierlichkeiten rund um die älteste aus Steinen errichtet Kirche der Region.

Bei der feierlichen Verabschiedung von Bischof Heinrich Timmerevers Anfang September in der Dresdner Kathedrale waren auch dutzende sorbische Gläubige zugegen, mehrere sorbische Mädchen und Frauen in traditioneller Tracht. Eine trug eine Lesung, eine andere drei Fürbitten in sorbischer Spräche vor. Mädchen in der besonderen Druschka-Tracht haben Gaben zum Altargebracht. Die beiden sorbischen Domkapitulare Veit Scapan aus Bautzen und Stephan Delan aus Ralbitz nutzten im Anschluss an den Gottesdienst die Gelegenheit, einige Worte mit dem nunmehr emeritieren Bischof Timmerevers zu wechseln.

Vom höchsten bis zum tiefsten Punkt im Dorf Ostro führe Mikro Mitte September Pohontsch rund 30 Teilnehmende einer Veranstaltung der Sektion Familie des Cyrill-Methodius-Vereins. Er wies unter anderem darauf hin, dass der Burgwall in Ostro größer als das türkische Troja ist. Er stelle auch die Pfarrkirche vor, die dem heiligen Benno, dem Apostel der Sorben, geweiht ist.

Insgesamt 64 Jugendliche aus fünf katholischen sorbischen Pfarrgemeinden haben Mitte September am traditionellen Jugendausflug der Dekanatsstelle für Jugendseelsorge Räckelwitz teilgenommen. Der Weg führte die Gruppe nach einer Andacht in der historischen Schrotholzkirche Sprey direkt an die Spree zu einer rund vier Kilometer langen Schlauchboot-Tour. Nach dem sportlichen Paddel-Abenteuer bis zur Ruhl-Mühle, einem Ortsteil von Trebendorf, klang der Ausflug bei einem Abendessen am Lagerfeuer aus.

Mit einem ökumenischen Festgottesdienst zum Erntedank haben evangelische und katholische Gläubige das 125-jährige Bestehen der Schmeckwitzer evangelischen Kirche gefeiert. Pfarrerin Hannah Hernández betonte in ihrer Predigt die Dankbarkeit für den erfahrenen Segen und das gelebte Miteinander über die Konfessionsgrenzen hinweg. Umrahmt von einem Projektchor, Vertretern beider Kirchen sowie engagierten Dorfbewohnern wurde das Jubiläum als ein starkes Zeichen regionaler Verbundenheit empfunden.

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Staatskirchenvertrags zwischen Sachsen und dem Vatikan haben eine sächsische Delegation um Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie eine kirchliche vom Bistum Dresden Meißen in den vergangenen Tagen den Vatikan besucht. Unter ihnen war der sorbische Landtagsabgeordnete Marko Schieman. Im Staatskirchenvertrag ist auch der Schutz und Erhalt des katholisch geprägten sorbischen Kulturguts in der Lausitz festgeschrieben.

Zahlreiche Besucher sind am Tag des offenen Denkmals Mitte September in das Bautzener Haus der Sorben gekommen, um sich auch über die Arbeit der katholischen sorbischen Wochenzeitung Katolski Posoł zu informieren. Das Redaktionsteam um Chefredakteur Pfarrer Michael Anders gab dabei spannende Einblicke in die tägliche Medienarbeit, das Archiv seit der Erstausgabe von 1863 sowie die zweisprachigen Angebote im Internet.

ZUR SORBISCHEN KIRCHENZEITUNG KATOLSKI POSOŁ (AUF DEUTSCH)

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