RADIO PSR Kirchen-News
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Was diese Woche wichtig ist

Christen in Sachsen - die Kirchen-News

Das Neuste aus Sachsens Kirchen und Gemeinden hört ihr bei RADIO PSR immer freitags kurz nach 5.50 und 19.20 Uhr bei Augenblick mal sowie sonntags im Kirchenmagazin Themen, die Sachsen bewegen kurz nach 18.30 Uhr.

Kirchen-News vom 15. Mai 2026

Die Stadtkirche in Marienberg-Zöblitz im Erzgebirge ist zur „Kirche des Jahres 2026“ gekürt worden. Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (KiBa) hat bundesweit abstimmen lassen. Zur Auswahl standen zwölf Kirchengebäude. Die Anfänge der Zöblitzer Stadtkirche liegen im 13. Jahrhundert - vor 300 Jahren wurde die gotische Kirche barock umgebaut. Die Sanierung von Kirchturm und Glocken hat die Stiftung KiBa mit 10.000 Euro unterstützt.

Alle 80 Mitglieder der neuen sächsischen Landessynode stehen jetzt fest. 60 von ihnen haben die Kirchenvorstände der Gemeinden im März gewählt. Weitere 20 Mitglieder hat die Kirchenleitung jetzt berufen - so dass alle Arbeitsbereiche der Landeskirche vertreten sind. Auch der Frauenanteil ist damit deutlich höher. Ende Mai treffen sich die Gewählten zu einem Werkstatttag, im Juni konstituiert sich das neue Kirchenparlament.

Für Religions- und Ethikunterricht in Sachsens Schulen sind ab sofort zwei Wochenstunden vorgesehen. Eine neue Regelung des Kultusministeriums ermöglicht es außerdem, katholische und evangelische Reli kooperativ zu unterrichten. Zur Zeit läuft das als Modellversuch. Auch digitaler Unterricht wird möglich, ab dem nächsten Schuljahr zum Beispiel mit dem Format KathReliOnline für die Oberstufe. Die Unterrichtsfächer Religion und Ethik tragen maßgeblich zum Wertefundament von Kindern und Jugendlichen bei, meint Kultusminister Conrad Clemens (CDU). Auch die Kirchen begrüßen die neue Regelung.

Kirchen-News vom 8. Mai 2026

Die Leipziger sollen die Bilder von der Amokfahrt am Montag nicht die Oberhand gewinnen lassen, sondern sich ihre Stadt bewusst zurückholen. Das hat Superintendent Sebastian Feydt bei der Gedenkandacht am Dienstag in der Nikolaikirche gesagt. "Wir sind nicht allein. Lassen Sie einander spüren, dass wir eine starke Gemeinschaft in einer starken Stadt sind", appellierte Feydt vor hunderten Besuchern der Andacht, darunter auch die sächsischen Bischöfe und Vertreter von Landespolitik und Stadtgesellschaft. 

Die Diakonie Sachsen sammelt ab vom 8. bis 17. Mai Spenden für Angebote zur Suchtberatung und zu psychosozialen Hilfen. "Alltag gestalten, Ziele setzen!" heißt das Motto der Frühjahrssammlung. Neben klassischer Beratung helfen auch Angebote, um den Tag zu strukturieren und aus der Isolation herauszufinden. An 16 Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie 22 Suchtberatungsstellen der Diakonie Sachsen können sich Betroffene und Angehörige wenden.
Bis Sonntag nächster Woche sind Leute mit Sammelbüchsen in Sachsen unterwegs - natürlich könnt Ihr auch eine Spende überweisen. 

Zu Gesprächen und Begegnungen bei der Europäischen Union ist eine Delegation aus Politik und Kirchen in Sachsen diese Woche nach Brüssel gereist. Auf dem Programm vom 5. bis 8. Mai stehen zum Beispiel Besuche bei der deutschen Botschaft, beim europäischen Parlament und der europäischen Kommission. Auch mit Vertretern der Kirchen in Belgien treffen sich die Gäste aus Sachsen getroffen - zum Abschluss am Freitag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der "Chapel for Europe". 

Freie Schulen in Sachsen schlagen Alarm: Wegen geplanter Kürzungen im Landeshaushalt wächst die Sorge um ihre Zukunft. Betroffen wären vor allem kleinere Schulträger, darunter auch die Kirchen. Kritik gibt es an geplanten Einschnitten bei den Sachkosten. Die Verbände warnen: Das könnte höhere Schulgelder und weniger Planungssicherheit bedeuten. Die freien Schulen fordern deshalb verlässliche Finanzierung. Sie sehen Bildung als gemeinsame Aufgabe – und warnen vor Einsparungen auf Kosten von Familien und Schülerinnen und Schülern.

Kirchen-News vom 30. April 2026

Backen für den guten Zweck: In Dresden gehen Jugendliche für die Aktion 5000 Brote am Donnerstag (30.4.) in die Backstube, backen gemeinsam Brot – und sammeln damit Spenden für Bildungsprojekte weltweit. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Kirchgemeinde "Maria am Wasser" backen in einer Bäckerei in Pillnitz unter Anleitung die Brote, die dann später gegen Spenden abgegeben werden. Das Geld unterstützt Projekte von Brot für die Welt, unter anderem in Mosambik und Argentinien. Mit dabei ist heute auch Deutschlands Handwerkspräsident Jörg Dittrich.

Politik trifft Praxis: Beim "Perspektivwechsel" der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen tauschen Entscheider im Mai den Schreibtisch gegen soziale Einrichtungen. In Kitas, Pflege und Beratung erleben sie den Alltag hautnah. Ziel ist es, vor den anstehenden Haushaltsverhandlungen zu zeigen, wie wichtig soziale Angebote für Sachsen sind. Liga-Vorsitzender Dietrich Bauer von der Diakonie warnt : Wenn Angebote wegfallen, trifft das Familien und Wirtschaft gleichermaßen.

Erinnern und verbinden: In Leipzig wurde am 20. April ein armenischer Kreuzstein eingeweiht. Anlass war das Gedenken an den Völkermord an den Armeniern vor über hundert Jahren. Nach einem Friedensgebet in der evangelischen Nikolaikirche zog die Gemeinde zur katholischen Propsteikirche. Dort segneten Geistliche den sogenannten Chatschkar, ein traditionelles armenisches Kreuzsymbol. Mit dabei waren unter anderem Leipzigs Oberbürgermeister Burghard Jung sowie Vertreter der armenischen Kirche. Der neue Gedenkstein gegenüber dem Leipziger Neuen Rathaus steht für Erinnerung und für ein friedliches Miteinander.

Sachsens Caritas schlägt Alarm: die von der Bundesregierung geplanten Gesundheitsreformen könnten viele Pflegeeinrichtungen in Sachsen in Gefahr bringen. Besonders ambulante Dienste stehen unter Druck, so der katholische Sozialverband diese Woche. Kritik gibt es vor allem an der Finanzierung von Tariflöhnen. Steigende Kosten würden nicht mehr ausreichend ausgeglichen – das bringt viele Einrichtungen an ihre Grenzen. Auch höhere Zuzahlungen treffen vor allem Menschen mit wenig Geld. Die Caritas warnt: Gute Pflege darf nicht am Geld scheitern.

In der Frauenkirche Dresden starten wieder die Morgenandachten auf der Aussichtsplattform hoch über der Stadt. Die gibt's ab Samstag (2. Mai) alle zwei Wochen – immer samstags, immer früh um 6 Uhr. Gemeinsam geht es die 281 Stufen hinauf. Oben warten Musik, Gebet und ein weiter Blick über Dresden – ein besonderer Start in den Tag. Der Eintritt ist frei, Tickets gibt’s vorab online. Danach bleibt Zeit für Aussicht und einen Moment zum Durchatmen. 

In Dresden werden neue Stolpersteine verlegt. Am Donnerstag (7. Mai) wird vor der Diakonissenanstalt an drei in der NS-Zeit ermordete Diakonissen erinnert. Die drei Christinnen waren in der Krankenpflege tätig und wurden im Rahmen der "Euthanasie" im Nationalsozialismus ermordet. Die kleinen Messingsteine tragen ihre Namen und Lebensdaten. Stolpersteine machen sichtbar, wo Menschen lebten und was ihnen von den Nazis angetan wurde. Insgesamt zwölf neue Steine werden diese Woche in Dresden gesetzt - darunter auch der 400. in Dresden überhaupt – ein starkes Zeichen gegen das Vergessen, inzwischen erinnern in Europa zehntausende solcher Gedenksteine an NS-Opfer. 

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Sorbische Kirchen-News - April 2026

„Křižer być je powołanje za cyłe žiwjenje.“ Tole zwurazni Drježdźansko-Mišnjanski biskop Heinrich Timmerevers jutrońčku na nyšporje w Ralbicach. Swoje słowa njeje jeničce nimale 350 křižerjam w cyrkwi, ale wšěm přiwołał. Lětsa je 1.360 křižerjow w dźewjeć procesionach poselstwo wo Jězusowym zrowastanjenju z konja spěwajo wozjewjało.

Młodostni w Ralbicach běchu zeleny štwórtk po wječornych kemšach prěni raz na agapu přeprošeni. Z tym je hosćina lubosće měnjena. Po krótkim zawjedźenju z duchownym impulsom su sej potom na wosadnicy “Radlubin” za blidom wječer słodźeć dali. Wječor zakónčichu z krótkim rozpominanjom w cyrkwi.

Serbske ewangelske swójby su po jutrach w Hainewaldźe w Žitawskich horinach přebywali. Wjace hač 40 wosobow dožiwi zhromadny kónc tydźenja pod hesłom “Jutrowna nadźija” Fararka Jadwiga Malinkowa a redaktorka časopisa Pomhaj Bóh Katja Meyerowa stej zetkanje přihotowałoj. Prěni raz su na tajkim zetkanju Taizéski wječork z meditaciju přewjedli. Zhromadnje su so modlili, spěwali, z bibliskimi tekstami dźěłali a sportowali.

Horje hladać njeměło za bikerow woznamjenjeć, jenož wo škit a dobre wjedro prosyć, ale předewšěm w duchu miłosćiweho Samaritana solidarisce jednać. Tak kaž katolska cyrkej w Gazaskim pasmje tež ludźom druhich nabožinow pomha, měli sej tež bikerojo přeco mjez sobu pomhać. Tole rjekny farar Matthias Kocner z Budyšina na bikerowym nyšporje srjedź apryla w Ralbicach. Wón požohnowa bikerow a jich wjace hač 80 jězdźidłow.

Zhorjelski biskop Wolfgang Ipolt je tydźenja w Kulowje 39 młodostnych a jednoho dorosćeneho firmował. Wón namołwi, zo njeměli młodźi ludźo w dominowacym digitalnym wobswěće na swoju wěru a Boha zabyć. Zdobom poruči, w interneće so tež za modlitwami a impulsami rozhladować. Štyri holcy su w družčej drasće k firmowanju šli.

Pódla Hodźijskeje ewangelskeje cyrkwje maja nětkole Benowu kapałku. Wona je wodnjo a w nocy wotewrjena. Dotal njewužiwany mały twar na kěrchowje su srjedź apryla poswjećili. Tež putnicy na Sakskim Jakubowym puću, kotryž na Hodźij wjedźe, su přeprošeni, w kapałce pozastać, so pomodlić a rozpominać.

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„Osterreiter zu sein ist eine Berufung für das ganze Leben.“ Dies sagte der Bischof von Dresden-Meißen Heinrich Timmerevers am Ostersonntag während der Andacht in Ralbitz zu. Seine Worte hat er nicht nur fast 350 Osterreitern in der Kirche, sondern allen zugerufen. In diesem Jahr haben 1.360 Osterreiter in neun Prozessionen die Botschaft von der Auferstehung Jesu vom Pferd singend verkündet.

Jugendliche in Ralbitz waren am Gründonnerstag nach dem Abendgottesdienst erstmals zur Agapa eingeladen. Damit ist ein Mahl der Liebe gemeint. Nach einer kurzen Einführung mit einem geistlichen Impuls haben sich die Jugendlichen im dann im Gemeindehaus „Radlubin” am Tisch das Abendessen schmecken lassen. Den Abend beendeten sie mit einer kurzen Besinnung in der Kirche.

Sorbische evangelische Familien haben nach Ostern in Hainewalde im Zittauer Gebirge verbracht. Mehr als 40 Personen erlebten ein gemeinsames Wochenende unter dem Motto „Osterhoffnung“ Pfarrerin Jadwiga Mahling und die Redakteurin der Zeitschrift Pomhaj Bóh, Katja Meyer, hatten das Treffen vorbereitet. Erstmals wurde bei so einem Treffen ein Taizé-Abend mit Meditation durchgeführt. Gemeinsam wurde gebetet, gesungen, mit biblischen Texten gearbeitet und Sport gemacht.

Nach oben schauen sollte für Biker nicht nur bedeuten, um Schutz und gutes Wetter bitten, sondern vor allem im Geist des barmherzigen Samariters solidarisch handeln. So wie die katholische Kirche im Gazastreifen auch Menschen anderer Religionen hilft, sollten sich auch Biker immer gegenseitig helfen. Das sagte Pfarrer Matthias Kocner aus Bautzen bei der Bikerandacht Mitte April in Ralbitz. Er segnete die Biker und ihre mehr als 80 Fahrzeuge.

Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt hat vor einer Woche in Wittichenau 39 Jugendliche und einen Erwachsenen gefirmt. Er appellierte, dass junge Menschen in einem dominierenden digitalen Umfeld ihren Glauben und Gott nicht vergessen sollten. Zugleich empfiehlt er, sich im Internet auch nach Gebeten und Impulsen umzuschauen. Vier Mädchen sind in Brautjungferntracht zur Firmung gegangen.

Neben der Gödaer evangelischen Kirche haben sie jetzt eine Bennokapelle. Sie ist Tag und Nacht geöffnet. Das bisher nicht genutzte kleine Gebäude auf dem Friedhof wurde Mitte April eingeweiht. Auch Pilger auf dem Sächsischen Jakobsweg, der durch Göda führt, sind eingeladen in der Kapelle Rast zu machen, zu beten und zu meditieren.

ZUR SORBISCHEN KIRCHENZEITUNG KATOLSKI POSOŁ (AUF DEUTSCH)

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