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Autofahren wird zum Luxus: RADIO PSR startet Audio-Petition

Weil Autofahren in den vergangenen 5 Jahren über 30% teurer geworden ist, hat unser Rocky aus der RADIO PSR Morningshow eine Audio-Petition gestartet, um sie an unsere Regierung zu schicken.

Die Idee: Ihr schickt uns eure persönlichen Gründe, warum ihr auf das Auto angewiesen seid – egal ob für den Arbeitsweg, die Familie oder weil es schlicht keine vernünftigen Alternativen gibt.

Autofahren muss bezahlbar bleiben!

Diese Statements werden gesammelt, zusammengeschnitten und anschließend an alle sächsischen Bundestagsabgeordneten sowie an den Bundeskanzler nach Berlin geschickt. Ziel ist es, politischen Druck aufzubauen und das Thema stärker in den Fokus zu rücken.

JETZT MITMACHEN!

Schickt uns Eure Gründe, warum Autofahren bezahlbar bleiben muss, für unsere große RADIO PSR Audio-Petition.

  • per Whatsapp-Sprachnachricht an 0341 - 39 37 6000

Warum das Auto für viele unverzichtbar ist

Gerade in ländlichen Regionen bleibt das Auto oft die einzige realistische Möglichkeit, mobil zu sein. Öffentliche Verkehrsmittel fahren selten oder gar nicht, Arbeitswege sind lang und flexible Zeiten schwer abbildbar. Für viele bedeutet das: Ohne Auto geht nichts.

Doch genau diese Abhängigkeit wird zunehmend teurer. Steigende Spritpreise, höhere Werkstattkosten und erhöhte Versicherungen treffen vor allem diejenigen, die ohnehin wenig Spielraum im Budget haben.

Forderungen an die Politik

Mit der Aktion soll nicht nur Aufmerksamkeit geschaffen werden – es geht auch um konkrete Erwartungen an die Politik. Viele Autofahrer wünschen sich:

  • Maßnahmen gegen steigende Spritpreise
  • Entlastungen bei Steuern und Abgaben
  • bessere Infrastruktur, besonders im ländlichen Raum
  • langfristige Strategien, um Mobilität bezahlbar zu halten

Rockys Ziel ist klar: Das Thema soll nicht nur gehört, sondern ernsthaft bearbeitet werden – bevor Autofahren endgültig zum Luxus wird.

Rocky erklärt die RADIO PSR Audio-Petition

... denn Autofahren muss bezahlbar bleiben!

Und das sagt ihr dazu (ein Auszug):

Hörer Daniel

Auf dem Land brauchst Du dein Auto. Wie kommst du sonst in die Stadt zu Terminen für Therapien. Und mit Kindern musst du flexibel sein können. 

Hörerin Susanne

arbeitet beim ambulanten Pflegedienst. Mit 30 Fahrzeugen betreuen wir rund um die Uhr unsere Patienten, wir sind darauf angewiesen. 

Schlosser Michael

Stahlträger, schmiedeeiserne Gitter, Zäune, Geländer lassen sich nicht mit der Hand zur Baustelle transportieren. Wir brauchen unser Auto, wir brauchen bezahlbaren Sprit.

Hörerin Conny

Ich habe einen Arbeitsweg von 41 km. Mit dem Auto brauche ich 39 Minuten, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln würde ich 2 Stunden 7 Minuten brauchen, mit den Fahrrad 2 Stunden, 4 Minuten und zu Fuß 7 Stunden. Da ist das Auto für mich effektiver. 

Hörerin Melanie

Ich arbeite ehrenamtlich bei der Tafel im ländlichen Raum. Wir müssen die Lebensmittelspenden mit dem Kühltransporter überall abholen. 

Hörerin Alexandra

Wir wohnen wirklich auf dem Land im Vogtland. Hier gibt es zweimal am Tag einen Bus - und das ist der Schulbus. Sonst fährt nix. Wir brauchen das Auto, schon um zur Arbeit zu kommen. Das ist megawichtig. 

Brotlieferant Denis

Ich fahre mit dem LKW Brot aus. Wenn das Brot nicht irgendwann 20 Euro kosten soll, muss bald irgendwas getan werden. 

Pizzafahrer Felix

Als Lieferdienst brauchen wir das Auto. Die Pizza soll ja auch noch heiß beim Kunden ankommen. Mit jeder Auto-, Versicherungs- und Sprit-Erhöhung wird es teurer und irgendwann müssen wir die Preise auch an die Kunden weitergeben. Pizza und Sprit muss bezahlbar sein!

Hebamme Sandra

Als Hebamme denke ich an die freiberuflichen Hebammen, die auf ihr Auto angewiesen um, Frauen sicher zu betreuen. Um in die Dörfer überhaupt zu kommen.

Pendlerin Silke

Ich fahre täglich 60km hin und 60km zurück wegen der Arbeit. Mit Bus und Zug wäre ich mit Fahren allein einen halben Tag unterwegs.

Hörerin Janina

Als alleinerziehende Mama benötige ich meine Auto. Und im Job als Hauswirtschaftlerin komme ich zu meinen Senioren, die ich betreue, oft gar nicht anders als mit dem Auto.

Fahrlehrer Roman

Als kleine Fahrschule in Wurzen kämpfen wir auch mit den Preisen. Der Verkehrsminister sagt, Fahrschulen sollen günstiger werden, aber genau dafür passiert nichts. Wir sind gezwungen, die hohen Preise an unsere Schüler weiterzugeben. 

Hörerin Candy

Wir brauchen unser Auto dringend, um auch zum Sportverein zu kommen. Da kommen alle aus den Dörfern mit ihrem Auto zusammen. 

Pendler Matze

Ich komme ausm Dorf, mein Arbeitsweg sind 35km und ich fange halb 6 an zu arbeiten. Da fährt hier noch nichts.