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Ukraine: Das können Sie aktuell tun, um Menschen zu helfen

Sowohl Sach- als auch Geldspenden - alles ist gern gesehen und wird dringend benötigt. Was Sie neben Geld-Spenden tun können, erfahren Sie hier. ​​​​​​​

Hilfeseiten zum Klicken

Die Menschen der Ukraine, ob vor Ort oder auf der Flucht, brauchen Unterstützung und Beistand. Und die Sachsen möchten helfen.

Achten Sie auf seriöse Informationen
Aufgrund der enormen Reichweite und Vielfalt des Internets und der sozialen Medien ploppen überall verschiedenste Informationen, Nachrichten und Spendenaufrufe auf. Davon sind leider nicht alle vertrauenswürdig, das ist die große Gefahr des Internets. Informieren Sie sich daher bei verlässlichen Quellen. Eine gute Anlaufstelle ist die Seite https://ukraineverstehen.de/unterstuetzung-fuer-die-ukraine/. Dort geben Osteuropa-Experten einen Überblick über die gesamte Lage und klären über vertrauenswürdige Organisationen auf. 

Organisieren und teilen Sie Notunterkünfte 
Die meisten Flüchtenden sind Frauen und Kinder, die vor allem in Georgien, Moldau, Ungarn, Rumänien, Polen und der Slowakei ankommen. Dafür gibt es mittlerweile einige Websites und Facebook-Gruppen, die Sie (am besten auf Englisch) teilen können. Damit helfen Sie der Verbreitung der dort angebotenen Unterkunft-Möglichkeiten und sichern Flüchtenden somit eine erste kurzzeitige Bleibe. Auch in Deutschland werden bereits Notunterkünfte organisiert, auf denen Sie sich und Ihr Unterkunftsangebot teilen können. Auf der Website https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/ geben Sie an, ob Sie jemanden aufnehmen möchten, für wie viele Menschen Platz ist etc..

Demonstrieren Sie friedlich
Setzen Sie sich für die Demokratie und den Frieden ein, indem Sie Teil einer friedlichen Demonstration sind. Gleichzeitig solidarisieren Sie so mit den Menschen in der Ukraine. Je mehr Menschen an solchen Demonstrationen teilnehmen, desto mehr Einfluss können diese haben.

Werden Sie freiwilliger Helfer
Zahlreiche Initiativen kümmern sich derzeit um Sachspenden, Fahrdienste, Notunterkünfte, Übersetzungsangebote oder Rechtsberatung für die Flüchtenden aus der Ukraine. Für all diese Angebote werden ständig Helfer und Helferinnen gesucht, die gemeinsam mit anpacken. Jede Hand zählt. Wenn Sie schon bestehenden Teams unter die Arme greifen möchten, registrieren Sie sich hier: https://ukraine.lnob.net/engagieren/. Am meisten werden übrigens aktuell Medikamente, Decken und haltbare Lebensmittel wie Konserven benötigt. Und diese Sachen müssen u.a. transportiert, geholt oder verteilt werden.

Prinzipiell gilt: Jede Hilfe ist willkommen! 
Aber: Belasten Sie die Situation, die Nachrichten, Eindrücke, Bilder usw. zu stark, dann lassen Sie sich von niemandem überreden oder unter Druck setzen. Für den Großteil der Menschen ist das, was gerade passiert, komplett neu und nicht einfach zu verdauen. Es ist also kein Wunder, wenn es Sie psychisch beeinträchtigt. Und dafür müssen Sie keine Angehörigen in der Ukraine haben. Um nicht allein mit dem Kummer zu sein, nutzen Sie folgendes Angebot: