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- Kirchen-News vom 3. Juli 2026
- Kirchen-News vom 26. Juni 2026
- Kirchen-News vom 19. Juni 2026
- Sorbische Kirchen-News - Juni 2026
Kirchen-News vom 3. Juli 2026
Zur Nacht der offenen Dorfkirchen öffnen am Samstag (4. Juli) mehr als 20 Kirchen im Leipziger Land ihre Türen. Ihr könnt sie besichtigen, und daneben haben die Gemeinden rund um Wurzen, Grimms, Borna und Geithain eigene Programme vorbereitet: So könnt ihr in Altenhain Harfenklängen lauschen; in Greifenhain dürft ihr auf den Kirchturm klettern, und Höfgen lockt euch mit Popcorn und Kino!
Unter dem Namen SOMMER ZU HAUSE sammelt die sächsische Landeskirche auf ihrem Instagram-Kanal Sommeraktionen in Kirchgemeinden: für Menschen, die im Sommer nicht verreisen können. Das können Konzerte oder Kulturangebote sein, auch Möglichkeiten für Begegnung, bis hin zu Orten, die es sich lohnt zu erkunden: Ein spannendes Kirchgebäude, ein schöner Pfarrgarten, ein Friedhof der zum Innehalten und Nachdenken einlädt. Also wenn es in Eurer Gemeinde was Spannendes gibt: gerne der Landeskirche euren Beitrag schicken - und natürlich reinschauen, was in Eurer Nähe so los ist!
Noch gut zwei Monate bis zum Elbe-Tauffest am 6. September in Dresden! Dafür suchen die Dresdener Kirchenbezirke helfende Hände, die dazu beitragen, dass es ein unvergesslicher Tag für alle wird, die am Elbufer ihre Taufe feiern, oder die ihrer Kinder. Ihr könnt ganz praktisch mit anpacken: zum Beispiel Zelte und Pavillons aufbauen, Gäste am Eingang empfangen - oder kreativ werden, in dem ihr mit dekoriert oder mit Sprühkreide Werbung macht.
Wenn ihr das Taufest mit unterstützen möchtet, meldet euch gerne unter tauffest.dresden@evlks.de
Zu den Sommerferien in Sachsen gehört seit über 50 Jahren die Kirche unterwegs auf den Campingplätzen an den Talsperren Pirk und Pöhl.
Am Sonntag (5. Juli) beginnt das Team sein dreiwöchiges Programm an der Talsperre Pöhl, ab Ende Juli geht es für zwei Wochen nach Pirk. Ihr seid eingeladen zu Gottesdiensten. Kinderfesten und Teenie-Abenden, Volleyball, Konzert und Kino, Abenden am Lagerfeuer - und täglich um 18.30 Uhr zu einer Sandmann-Geschichte.
Eine (Ferien-)Woche voller Musik: Vom 6. bis 12. Juli)treffen sich 50 Kinder aus ganz Sachsen zur Sommersingwoche in Kohren-Sahlis. Die 9- bis 14-Jährigen studieren gemeinsam ein Musical ein und verbringen eine Woche mit Singen, Theater, Spielen und jeder Menge Gemeinschaft. Zum Programm gehören außerdem Basteln, Lagerfeuer, Hausmusik und verschiedene Freizeitangebote. Höhepunkt ist dann die Aufführung des Musicals am kommenden Sonntagnachmittag (12. Juli um 14 Uhr) im Gottesdienst der Kirche in Kohren-Sahlis. Veranstaltet wird die Sommersingwoche vom Kirchenchorwerk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.
Die Caritas in Südwestsachsen stellt sich neu auf: Die Caritasverbände aus Chemnitz, Zwickau und dem Vogtland haben sich zum neuen Verband „Caritas Chemnitz-Vogtland-Zwickau“ zusammengeschlossen. Mit der Fusion wollen die katholischen Sozialverbände ihre Arbeit langfristig sichern und Kräfte bündeln. Für Hilfesuchende soll sich nichts ändern: Beratungsstellen, Einrichtungen und Angebote bleiben bestehen. Ziel ist es, die Menschen auch künftig nah an ihren Wohnorten zu begleiten und zu unterstützen.
Mehr als 1.600 Kinder werden am Mittwoch (8. Juli) zur Kinderwallfahrt des Bistums Dresden-Meißen in Rosenthal in der Oberlausitz erwartet. Unter dem Motto „Gemeinsam gelingt es“ machen sich Gruppen aus ganz Sachsen und Ostthüringen auf den Weg; viele pilgern die letzten Kilometer zu Fuß. Höhepunkt ist ein Gottesdienst mit Bischof Heinrich Timmerevers. Musikalisch gestaltet den die Berliner Band Patchwork und Kinderchöre aus unserer Region. Am Nachmittag laden zahlreiche Mitmachaktionen zum gemeinsamen Erleben ein – vom Trickfilm-Dreh über Slackline bis zum Trommeln und Basteln. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Andacht, bevor die Kinder wieder nach Hause fahren.
Kirchen-News vom 26. Juni 2026
Die sorbischen Kirchennews vom Juni findet Ihr, wenn Ihr oben auf den Reiter klickt!
"Kindern Urlaub schenken" - das soll in diesem Jahr ohne den traditionellen Spendenlauf funktionieren. Der war für Samstag (27.6.) in Leipzig geplant und ist nun abgesagt worden, um bei fast 40 Grad Hitze niemanden zu gefährden. Mit den erlaufenen Spenden unterstützt die Aktion „Kindern Urlaub schenken“ seit 20 Jahren Ferienerlebnisse für Kinder und Jugendliche aus Familien mit wenig Geld. Etwa 5.000 profitieren jedes Jahr davon. Damit das auch dieses Jahr möglich bleibt, bitten die Diakonie Sachsen und die Diakonie Mitteldeutschland jetzt um Spenden.
5.750 Jugendliche in Sachsen bekommen in diesen Tagen Post von Landesbischof Tobias Bilz. Sie sind 15 oder 16 und gehören durch ihre Taufe und Konfirmation zur sächsischen Landeskirche. Der Landesbischof will sie ermutigen, sich in der Kirche zu engagieren - im Ehrenamt oder auch, wenn bald Schulabschluss und Berufswahl in Sicht kommen. Außerdem spricht er das Thema Frieden an, das viele Jugendliche zur Zeit beschäftigt - und fragt nach ihren Vorstellungen und Wünschen zur Zukunft der Kirche. Ein Segenswunsch gehört auch zum Brief.
Gunda Röstel ist Präsidentin der neuen sächsischen Landessynode. Das Kirchenparlament hat sie bei seiner konstituierenden Sitzung am vorigen Wochenende an die Spitze gewählt. Die 64jährige gehört zu den 20 Synodalen, die von der Kirchenleitung im Frühjahr in die neue Synode berufen wurden. Hauptberuflich leitet sie die Stadtentwässerung Dresden. Ende der 90er Jahre war sie eine der beiden Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen.
Herrnhut und andere Siedlungen der Brüdergemeine zählen ja seit 2024 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ab Montag (29.6.) findet Ihr in der Herrnhuter Kirche auch einen „Welterbe-Infopunkt“. Da erfahrt Ihr alles zur gut 300jährigen Geschichte von Herrnhut und vieler anderer Orte, in denen sich die christliche Herrnhuter Brüdergemeine ansiedelte, zum Beispiel in Dänemark, den USA und Nordirland. Sie alle verbindet ein einheitlicher Städtebau und eine schlichte Architektur, die die Ideale der Freikirche widerspiegeln. Zur Eröffnung des Infopunkts am Montag bekommt Herrnhut auch die offizielle Welterbe-Urkunde überreicht.
„Der liebe Gott und die Demokratie“ - das ist am Mittwoch (1.7.) Thema in Meißen bei einem Vortrag und Workshops in der Hochschule. Was hat Gott in der Verfassung zu suchen? Wie vertragen sich religiöse Wahrheitsansprüche und Vernunft? Was tragen Religonen zum friedlichen Zusammenleben bei? Und wie kommen verschiedene Religionen miteinander aus? Darum geht es Mittwoch in Meißen ab 16 Uhr. Parallel läuft dort die Wanderausstellung „Sichtbare Vielfalt – Religionen in Sachsen“.
Nach der schweren Erdbebenkatastrophe in Venezuela versuchen Hilfswerke aus aller Welt, die schlimmste Not zu lindern, darunter auch die Diakonie Katastrophenhilfe und die Diakonie Sachsen. Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisationen im Land setzen sich schon lange dafür ein, dass benachteiligte Menschen besseren Zugang zu Gesundheitsdiensten und Wasser haben. Gerade sauberes Trinkwasser und Lebensmittel sind gleich nach verheerenden Erdbeben überlebenswichtig.
Als Soforthilfe stellen die Hilfswerke dafür Geld zur Verfügung und bitten um Spenden.
Kirchen-News vom 19. Juni 2026
Die sächsische Landeskirche hat eine neue Synode - an diesem Wochenende (20./21. Juni) treffen sich die gewählten und berufenen Mitglieder zur konstituierenden Sitzung in der Dresdener Dreikönigskirche. Damit nimmt das Kirchenparlament seine Arbeit auf. Die 80 Synodalen wählen ihr Präsidium und besetzen die Ausschüsse. Die bisherige Synodenpräsidentin Bettina Westfeld ist nicht in die neue Synode berufen worden.
Im Eröffnungsgottesdienst würdigt die Synode auch, dass seit 60 Jahren Frauen in Sachsen Pfarrerinnen werden können.
Doppeltes Jubiläum in Bautzen: Die Telefonseelsorge und der ambulante Hospiz- und Palliativdienst bestehen seit dreißig Jahren. Das ist Anlass für einen Festgottesdienst mit Dank an alle ehrenamtlich Engagierten am Sonntag (21. 6.) im Bautzener Dom. Er beginnt um 14 Uhr; und um 16.30 Uhr spricht der Schauspieler Samuel Koch über seine persönlichen Erfahrungen im Leben: über Hoffnung und den Umgang mit Herausforderungen.
Einen Ort des Zuhörens findet Ihr ab sofort jeden Freitagnachmittag in der Propsteikirche in Leipzig. Immer ab 15.30 Uhr könnt Ihr mit geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch kommen - ob Ihr konkrete Fragen und Sorgen auf dem Herzen habt oder euch einfach jemanden zum Reden wünscht. Ihr könnt ohne Anmeldung kommen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Glauben. Wenn ihr wollt, könnt ihr im Gespräch anonym bleiben. Und alles Gesagte bleibt vertraulich.
Die Dresdner Kapellknaben entdecken ein legendäres Wunderkind, genauer: die Kapellknaben-Nachwuchschöre, Jungen zwischen 7 und 10 Jahren. "Mozarts Zeitreise" heißt das Musical, das sie am Montag (22.6.) aufführen: vor 1200 Jungen und Mädchen des Dresdner St. Benno-Gymnasiums - da ist bei den beiden Aufführungen am Vormittag die ganze Sporthalle voll! Das Musical, das der Nachwuchschöre-Leiters und der Domkapellmeister zusammen komponiert haben, erzählt spielerisch von Wolfgang Amadeus Mozart; und Spaß am Singen soll es auch wecken. Voriges Jahr haben die Grundschüler schon Bachs Zeitreise aufgeführt.
Am Freitag nächster Woche (26.6.) laden viele evangelische Kirchen in Deutschland Paare ein zum "Einfach heiraten". Das kann eine kirchliche Trauung sein für Paare, die schon standesamtlich verheiratet sind - oder auch einfach ein Segen für die Liebe.
In Sachsen beteiligt sich die Marienkirche in Leipzig-Stötteritz.
Es ist auch der Start für rita. Das bedeutet "Ritualagentur": Pfarrerin und Pfarrer bieten Segensfeiern für alle möglichen Übergänge im Leben an: Hochzeit, Beziehung, Geburt, auch Trennung, Umzug oder Ruhestand. And die Ritualagentur könnt Ihr euch unabhängig von Kirchenmitgliedschaft wenden, gern auch mit euren eigenen Wünschen.
Am Wochenende und am Johannistag laden viele Kirchgemeinden ein zu Johannisfeiern mit Gottesdiensten, Andachten und oft auch mit Johannisfeuern. Viele Andachten finden auch auf Friedhöfen statt.
Christen feiern die Geburt Johannes des Täufers. Der Stichtag dafür ist der 24. Juni, also genau ein halbes Jahr vor Heiligabend. In der Erzählung von seiner Geburt heißt es, Johannes wäre ein Verwandter von Jesus gewesen, ein halbes Jahr älter als er.
In Bußpredigten rief er die Menschen zur Umkehr auf, um bereit zu sein für den, der nach ihm kommen würde. Als sichtbares Zeichen taufte er sie im Fluss Jordan. Auch Jesus ließ sich von ihm taufen.
Sorbische Kirchen-News - Juni 2026
Sakski ministerki prezident Michael Kretschmer je spočatk junija skupinu Chróšćanskeho pasionskeho zjednoćenstwa w Drježdźanskej statnej kencliji witał. Wón běše loni w septembru pasionske předstajenje „Sćěhuje mje!“ pod hołym njebjom w Chrósćicach widźał a jako rewerencu zjednoćenstwo k sebi přeprosył. Jemu běše předstajenje tež wjace hač poł lěta pozdźišo hišće jara prezentne. Wón wuzběhny, zo běše za njeho inscenacija jara hnujaca.
Pjeć dnjow a štyri nocy su spočatk junija w Drježdźanskej katedrali kompletnu bibliju předčitali. Składnostnje 275. róčnicy poswjećenja Božeho domu spožči 275 wosobow Božemu słowu swój hłós – kóžda 15 mjeńšin. Mjez nimi běše tež něhdźe dźesać Serbow, kotřiž přednjesechu wujimk ze Swjateho pisma před wołtarnišćom biskopskeje cyrkwje w serbskej rěči. Bibliske teksty zaklinčachu tež w dalšich rěčach.
Zastupjerjo Chróšćanskeho pasionskeho zjednoćenstwa, kotrež je sekcija Towarstwa Cyrila a Metoda z.t. (TCM), su spočatk junija wot franciskanow wjedźenu Berlinsku kuchnju za potrěbnych wopytali. Přepodachu přez dlěši čas nahromadźeny dar 3.500 eurow. Zdobom sej dźěło franciskanow wobhladachu a zhonichu, zo trjebaja za kuchnju za potrěbnych lětnje 800.000 eurow, kotrež jeničce wot darićelow dóstanu.
Serbski ewangelski cyrkwinski dźeń a 20. Wojerowski domizniski dźeń zahajichu z Božej słužbu srjedź junija we Wojerecach. W swjedźenskim prědowanju wěnowaše so fararka Jadwiga Malinkowa hesłu cyrkwinskeho dnja „Mój čas steji w twojej ruce“. Wona wuzběhny, zo su wěriwi w Božej ruce schowani. Mnoho žonow, młodostnych a dźěći w narodnej drasće pokaza bohatosć a pisanosć narodneje drasty Wojerowskeho regiona.
Slepjanska fararka Jadwiga Malinkowa je nowa społnomócnjena za serbske naležnosće ewangelskeje cyrkwje Berlin-Braniborska-šleska Hornja Łužica (EKBO). Generalna superintendentka Theresa Rinecker ze Zhorjelca je ju srjedź junija na Božej słužbje na Serbskim ewangelskim cyrkwinskim dnju we Wojerecach zapokazała. Fararka Malinkowa naslěduje Manfreda Hermaša z Rowneho, kotryž je tři lětdźesatki tute zastojnstwo wukonjał a je z wosobinskich přičin złožił.
Serbske dźěći su sej ze sekciju swójba Towarstwa Cyrila a Metoda z.t. (TCM) srjedź junija pola Smječkec Božu stwórbu wotkryli. Klóšterski hajnik Guido Budar rozłoži jim, zo su lěsy wažny faktor při zdźerženju stroweho wobswěta a klimy. Nimo toho předstaji jim stare lěsne dźěłowe graty. Skónčnje dźěći same wjacore štomiki zesadźachu.
Najebać dešćojteho wjedra je něhdźe 100 młodostnych na zjězdźe młodźiny Drježdźansko-Mišnjanskeho biskopstwa w klóštrje Marijinej hwězdźe w Pančicach-Kukowje swoju wěru swjećiło. Wobdźěleni putnikowachu w štyrjoch skupinach ze wšelakich městow do klóštra, zo bychu so na stacijach wo swojim poćahu k Bohu wuměnjeli. Wotměnjawy program z kreatiwnymi dźěłarničkami, modernej hudźbu a modlitwami zhromadnej dnjej skulojćichu.
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Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Anfang Juni eine Gruppe der Crostwitzer Passionsvereinigung in der Dresdner Staatskanzlei empfangen. Er hatte vergangenes Jahr im September eine Open-Air-Vorstellung der Passion Christi mit dem Titel „Folge mir nach!“ in Crostwitz gesehen und als Reverenz die Vereinigung zu sich eingeladen. Ihm war die Vorstellung auch mehr als ein halbes Jahr später noch sehr präsent. Er betonte, dass ihn die Inszenierung sehr bewegt hat.
Fünf Tage und vier Nächte haben Anfang Juni in der Dresdner Kathedrale die komplette Bibel vorgelesen. Zum 275. Jahrestag der Einweihung des Gotteshauses verliehen 275 Personen dem Wort Gottes ihre Stimme – jede von ihnen 15 Minuten. Unter ihnen waren auch rund zehn Sorben, die einen Abschnitt aus der Heiligen Schrift vor dem Altarraum der Bischofskirche in sorbischer Sprache vortrugen. Auch in weiteren Sprachen waren die Bibeltexte zu hören.
Vertreter der Crostwitzer Passionsvereinigung, die eine Sektion des Cyrill-Methodius-Vereins e.V. ist, haben Anfang Juni die von Franziskanern geführte Berliner Suppenküche besucht. Sie übergaben eine über längere Zeit gesammelte Spende von 3.500 Euro. Zugleich schauten sie sich die Arbeit der Franziskaner an und erfuhren, dass sie für die Suppenküche für Bedürftige jährlich 800.000 Euro benötigen, die sie ausschließlich aus Spendern erhalten.
Der Sorbische evangelische Kirchentag und der 20. Heimattag in Hoyerswerda wurde mit dem Gottesdienst Mitte Juni in Hoyerswerda eröffnet. In der Festpredigt widmete sich Pfarrerin Jadwiga Mahling dem Motto des Kirchentages „Meine Zeit steht in deiner Hand“. Sie betonte, dass die Gläubigen in Gottes Hand behütet sind. Viele Frauen, Jugendliche und Kinder in Tracht zeigten den Reichtum und die Vielfalt der Trachten der Hoyerswerdaer Region.
Die Schleifer Pfarrerin Jadwiga Mahling ist neue Bevollmächtigte für sorbische Angelegenheiten Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Generalsuperintendentin Theresa Rinecker aus Görlitz hat sie Mitte Juni während des Gottesdienstes beim Sorbischen evangelischen Kirchentag in Hoyerswerda eingeführt. Pfarrerin Mahling folgt auf Manfred Hermasch aus Rohne, der drei Jahrzehnte dieses Amt ausgeübt und aus persönlichen Gründen niedergelegt hat.
Sorbische Kinder haben mit der Sektion Familie des Cyrill-Methodius-Vereins e.V. (TCM) Mitte Juni bei Schmeckwitz Gottes reiche Schöpfung erkundet. Klosterförster Guido Budar erklärte ihnen, dass Wälder ein wichtiger Faktor bei der Erhaltung der gesunden Umwelt und des Klimas sind. Er stellte ihnen auch alte Waldarbeitsgeräte vor. Schließlich pflanzten die Kinder selbst mehrere Bäumchen.
Trotz Regens haben rund 100 Jugendliche am Bistums-Jugend-Tag der Diözese Dresden-Meißen im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau ihren Glauben gefeiert. Die Beteiligten pilgerten in vier Gruppen aus verschiedenen Orten ins Kloster, um sich an Stationen über ihre Beziehung zu Gott auszutauschen. Das abwechslungsreiche Programm mit kreativen Workshops, moderner Live-Musik und Gebeten rundeten die beiden gemeinsamen Tage ab.