Künstler

Amy MacDonald

Amy MacDonald stammt aus Glasgow (England) und ist eine begnadete Sängerin und Songwriterin. Die erste CD, die Amy sich kaufte war "The Man Who" von Travis. Von dieser Musik inspiriert brachte sich die damals 12-jährige Amy auf der Gitarre ihres Vaters selber das Gitarrespielen bei.

Amy war in der neunten Klasse, als eines Tages eine Organisation namens "Impact Arts" in ihrer Schule auftauchte: Es handelte sich dabei um eine Initiative der Gemeinde, die Musiker aus der Gegend an die Schulen brachte, um interessierte Kids zu fördern. Da Amy ihren Klassenkameraden um Längen voraus war, wurde sie schon bald darauf ausgewählt, um Shows in ganz Glasgow zu spielen, die das "Impact"-Team für sie organisiert hatte. Sie stand dann immer alleine mit ihrer Gitarre auf der Bühne. Sie war inzwischen 15. Und generell spielte sie hauptsächlich ihre eigenen Songs, allerdings angereichert mit einer Handvoll Cover-Versionen: "Everybody Hurts" von REM oder "Mad World" von Tears For Fears.

Bald darauf hatte sie einen Auftritt im Starbucks im "Borders"-Buchladen in Glasgow, wo jeden Freitagabend Open-Mic-Nächte veranstaltet wurden. Die Anwesenden waren schon nach wenigen Songs aus dem Häuschen, was Amy gleich den nächsten Auftritt in der Edinburgher Filiale sowie weitere Gigs in offiziellen Konzerthallen wie The Barfly bescherte. Zeitgleich fing sie an, mit anderen Teenage-Musikern abzuhängen.

Der Schule kehrte sie schon relativ früh den Rücken, nicht jedoch ohne sich Studienplätze an gleich zwei Universitäten zu sichern. Doch schob sie ihr Studium noch ein Jahr hinaus und blieb stattdessen zu Hause, um wichtigeren Dingen nachzugehen: Songs schreiben, Musik machen – und NME lesen. Und zum Konzert von Babyshambles gehen. Immer wieder. Nach einem Konzert von Pete Doherty in Glasgow hat Amy am nächsten Morgen dann "This Is The Life" geschrieben.

Während ihrer einjährigen "Auszeit" schickte Amy eine Reihe von Demos, die sie in ihrem Schlafzimmer mit einem Achtspurgerät aufgenommen hatte, an alle möglichen Labels, Management-Firmen und Talentschmieden, deren Adressen sie im hinteren Teil des NME fand. Ein paar Leute hatten schon angebissen, als sie sich für einen Deal mit Melodramatic Records entschied, einer Produktions- und Managment-Firma aus London, die von Pete Wilkinson geleitet wird. Wilkinson half Amy, die immer noch keine Erwachsene war, dabei, ihre Demo-Songs in besserer Qualität aufzunehmen und motivierte sie auch in kreativer Hinsicht. Sechs Monate später hatte sie einen Publishing- und einen Plattenvertrag.

2007 nimmt Amy MacDonald schließlich ihr Debütalbum auf, wobei Wilkinson in Soho als Produzent mitwirkte und die Rocklegende Bob Clearmountain in Los Angeles das Mixing übernahm. Das Debüt erschien im März 2008 auch in Deutschland, begleitet von einer ausgedehnten Tour.

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