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100 Gründe, warum Sachsen so großartig ist

100 Gründe, warum Sachsen so großartig ist

Täglich zwischen 11 und 12 Uhr präsentiert Miss Peggy Ihnen einen von 100 Gründen, warum wir Sachsen auf unseren Freistaat so stolz sind: Besonderes und Staunenswertes von Land und Leuten, von früher und heute!

Also: Sachsen ist so großartig, ...

... weil Leipzig den Weltrekord der "meisten gleichzeitig stattfindenden Konzerte an verschiedenen Orten in einer Stadt" erzielt hat.  Die erste Notenspur-Nacht der Hausmusik brachte am 21. November 60 parallel laufende Hausmusik-Konzerte zusammen. Damit hat Leipzig Ankara mit 41 Konzerten überholt und ist neuer Spitzenreiter. Die Urkunde wird am Sonntag anläßlich des 1000. Geburtstags der Stadt Leipzig auf dem Richard Wagner-Platz am Abend überreicht.

... weil es in Schkeuditz die zweitgrößte Eukalyptusplanatage Europas gibt. Die Firma Garten- und Landschaftsbau Schilling GmbH pflanzt in zehn Hallen einer ehemaligen Gärtnerei 2500 Eukalyptuspflanzen an, die Koalabären in den Zoos als Futter dienen. Das heißt: unser sächsischer Eukalyptus geht an zwei Koalas in den Budapester Zoo. Die zwei Gourmets fressen ausschließlich den blauen, der hier geerntet wird. Pro Tag brauchen sie zwischen 400 und 800 Gramm. 


... weil die öffentliche Bibliothek eine sächsische Erfindung ist. Karl-Benjamin Preusker aus Löbau wuchs Ende des 18.Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen auf und entdeckte früh seine Liebe zu Büchern. Als Erwachsener eröffnete er mit einem befreundeten Arzt am 24. Oktober 1828 in der Sonntagsschule Großenhain die erste deutsche Bürgerbibliothek mit zunächst 132 Büchern, die von Spenden gekauft wurden. Ihm war wichtig, dass Bildung kein Privileg weniger sein darf. Bücher sind für alle da.


... weil der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands der Bautzner Wenzelsmarkt ist. Beim Studieren alter Chroniken haben Historiker jetzt den Beweis gefunden, dass der Bautzner Weihnachtsmarkt seit 1384 abgehalten wird - mit offizieller Genehmigung durch König Wenzel IV. (1361 - 1419). Damals war das noch ein Fleischmarkt, aus dem alsbald aber der Weihnachtsmarkt hervorging. 

Und der Dresdner Striezelmarkt? Dem erkennt das "Rekord-Institut für Deutschland" den Rekord für den seit 1434 "ältesten mit einer Urkunde bestätigten Weihnachtsmarkt Deutschlands" an. Und der "weltweit älteste Weihnachtsmarkt" findet zweifelsfrei seit 1296 in Wien statt.

... weil einzigartige Anlaufspuren für Skisprungschanzen aus Raschau-Markersbach kommen
. Peter Riedel und sein Team haben ein Spursystem entwickelt, bei der die Kühlleitungen direkt im Eis verlaufen. Der Eisblock wird quasi um sie herum erzeugt.  Daraus resultiert nicht nur ein wirtschaftlicherer Betrieb. Das System gewährleistet auch eine Eisspur bei Temperaturen zwischen plus 15 und minus 20 Grad Celsius, so dass Skispringern wie Severin Freund und Richard Freitag vor dem Absprung die nötige Geschwindigkeit und Sicherheit haben. 

... weil der älteste Schwibbogen der Welt aus Johanngeorgenstadt kommt. Der stammt aus dem Jahr 1740, besteht aus Metall und wurde erst vor 11 Jahren unter einer dicken Schicht Farbe entdeckt. Zu sehen gibt es den Schwibbogen im  Stadt-und Bergbaumuseum Freiberg.


... weil  es das erste Räuchermännchenmuseum Deutschlands in Cranzahl gibt. Seit 2011 kann man 2000 verschiedene  Räucherfiguren aus dem 20. und 21. Jahrhundert in der ehemaligen Färberei sehen, darunter das wohl kleinste Räuchermännchen der Welt, dass gerade mal 5 Zentimeter misst. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine kleine Kollektion von historischen und modernen Räucherkerzchen und über einige Gerätschaften zur Herstellung.


... weil der weltweit meist verkaufte "Playboy" aller Zeiten eine Sächsin auf dem Cover hatte: unsere Katharina Witt aus Chemnitz! 1998 schmückte Kati gleichzeitig das deutsche und amerikanische Männermagazin. In Null komma nix waren alle Zeitschriften ausverkauft. Zwar hat das Marilyn Monroe in den USA auch schon mal geschafft, allerdings mit einer viel geringeren Auflage. Wegen des großen Erfolgs brachte ein Jahr später auch der russische und chinesische Playboy Katharina Witt auf dem Titel. Heute wird unser Ex-Eislaufstar aus Chemnitz 50 jahre alt - wir gratulieren von Herzen!!


... weil der großartige Schauspieler Rolf Hoppe aus Ullersdorf einer der wenigen Deutschen ist, die einen Oscar gewonnen haben
. Rolf Hoppe, den Sie bis Weihnachten noch sehr oft in seiner Rolle als König in "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" sehen werden, bekam 1982 einen Oscar für seine Darstellung des Hermann Göring in "Mephisto". Das Ganze war eine deutsch-ungarische Produktion und wurde in Hollywood als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.

... weil der größte Herrnhuter Stern am Sonntag zum ersten Advent über dem Elbtal weithin sichtbar erstrahlen wird.
 Von dem 2,50 m große Weihnachtsstern existieren weltweit nur sieben Exemplare. Zum 20. historisch-romantischen Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein wird er angeknipst. bei diesem Markt werden an allen Adventswochenende wieder viele Gaukler, Märchenerzähler und Jongleure die Besucher verzaubern.

... weil auf dem Zwickauer Weihnachtsmarkt die größte Gartenbahn der Welt fährt - und zwar auf dem Dach der neuen Grill- und Weinstube in sechs Metern Höhe. Zu jeder vollen Stunde tuckert dort eine Dampflok samt Waggon durch die nachgebaute Erzgebirgslandschaft, im Maßstab 1:25 auf 34 Metern Gleis. Da leuchten nicht nur Kinderaugen. 


... weil die größte Weihnachtspyramide der Welt in Dresden auf der Prager Straße steht. Mit sieben Etagen bringt sie es auf die Rekordhöhe von 26,50 Metern. Und sie ist nicht einfach nur zum Anschauen: in der ersten Etage wird Glühwein verkauft, darüber gibt es einen Gastraum für 40 Personen. Die Pyramide wurde in der Pfalz gebaut und musste mit fünf Lastern nach Dresden gebracht werden, wo sie bis zum 23. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt "Dresdner Winterlichter" für viel Freude sorgen soll.


... weil in Spieldosen aus Sachsen Sowohl Tradition als auch Moderne drin steckt. Die Erzgebirgskunst Drechsel aus Olbernhau hat mit Informatikern der Technischen Universität Chemnitz in knapp dreijähriger Entwicklungszeit eine elektronische Spieldose geschaffen, die mit moderner Wiedergabe- und Aufnahmetechnik ausgestattet ist. Mit Bluetooth-Funktion, Computer und Smartphone sind die äußerlich ganz traditionellen Spieldosen mit Musik frei nach Wünschen bestückbar; auch persönliche Sprachbotschaften kann man so abspielen.

 

... weil die Leipziger Mensa am Park von der Tierrechtsorganisation PETA mit zwei Sternen als eine der vegan-freundlichsten Universitätsmensen in Deutschland ausgezeichnet wurde. Die Mensa bietet ihren Studenten und Profs Premiumgerichte und eine Wok-Theke an - und für diejenigen, die es eilig haben, sogar einen Automaten mit veganen Snacks und Riegeln. Das ist nicht nur gesund, sondern jeder Einzelne bewahre damit statistisch gesehen bis zu 50 Tiere jährlich vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.

 

...weil es in Leipzig die erste Hundewaschanlage Deutschlands gibt. Hinten schmutzig rein, vorn frisch geföhnt raus. Vorbei die Zeiten des nassgeschüttelten Hundebesitzers! Das Herrchen oder Frauchen kann aus drei Programmen wählen, die zwischen 5 und 15 Minuten dauern und 4 bis 8 Euro kosten. Als Reinigungsmittel wird ein hochwertiges Shampoo mit Nerzöl verwendet. Die Hundewaschanlage "Dogs an der Kö" befindet sich in der Könneritzstraße.

… weil das Institut für Kartographie der TU Dresden eine großformatige Farbkarte der Antarktis und des umliegenden Polarmeeres angefertigt hat. Sie wird künftig in der Map Gallery, dem Museum der bedeutendsten zeitgenössischen Karten der Welt, in San Francisco zu sehen sein. Diese "Echt 3D"- Karte ist spektakulär. Sie bildet einen Höhenunterschied von 12.000 Metern ab: 5000 Meter hoch ist der höchste Berg, gut 7.000 Meter tief der tiefte Meeresgrund. Die Darstellung beruht auf neuesten geophysikalischen Messungen. So zeigt sie das Land und die Inseln unter dem kKilometerdicken Eispanzer. Der ist gleichzeitig als dünnes Liniennetz zu sehen. Der  beeindruckende räumliche Effekt wird durch eine sogenannte Lentikularfolie erreicht.

 

... weil die Sächsin Andrea Schwarz den wichtigsten Nachwuchspreis für deutsche Autoren, den "open mike" gewonnen hat. Die gebürtige Oberlausitzerin überzeugte in Berlin in der Kategorie Lyrik mit ihren Gedichten, die in "überzeugender, dichter und eigenständiger Sprache den Wesen und dem Wesen eines Landstriches nachspürt" - so die Jury. Dieser Preis ist bisher für viele junge Autoren ein Sprungbrett gewesen, darunter auch für Julia Franck.


... weil der deutsche Koch des Jahres aus Leipzig kommt. Peter Maria Schnurr vom einzigen 2-Sterne-Restaurant Ostdeutschlands, dem Falco im The Westin Hotel Leipzig, hat mit seinen konstant hohen Leistungen die Restauranttester vom "Gault Millau" überzeugt. Er erhielt 19 von 20 möglichen Punkten.

 

... weil Sachsens Autos die wenigsten Mängel haben. Der TÜV Süd hat knapp 9 Millionen Hauptuntersuchungen ausgewertet und nur in 16,8 % der Fälle erhebliche Mängel festgestellt. Mit dieser Quote liegt der Freistaat bundesweit an der Spitze. Zum Vergleich: In Bayern betrug die Mängelquote 20 %, in Hamburg 24,3 %. Die meisten Beanstandungen gab es übrigens beim Licht.
 

... weil es am Cospudener See einen behindertengerechten Badesteg gibt. Die etwa 47 Meter lange und zweieinhalb Meter breite Stahlrampe führt vom Sandstrand bis ins Wasser hinein, so dass Rollifahrer bis etwa einen Meter unter die Wasseroberfläche rollen können und dann durch den Auftrieb des Wassers die Möglichkeit haben, zu schwimmen. Dazu gibt es spezielle Parkplätze, die die Arretierung des Rollstuhles möglich machen. Haltebuchten auf halber Höhe des Steges bieten außerdem die Möglichkeit, das Element Wasser auch erleben zu können, ohne den Rollstuhl verlassen zu müssen. Diesen behindertengerchten Badesteg gibt es schon seit 5 Jahren, aber jetzt hat er den Deutschen Spielraum-Preis 2015 gewonnen.

... weil Goldfinger ein Sachse war. Gert Fröbe, der in James Bond den Bösewicht "Goldfinger" spielte, wurde  vor 102 Jahren in Oberplanitz bei Zwickau geboren. Nachdem er in Dresden studiert hatte, lief die Karriere erst mal schleppend an, doch nach Engagements in Frankreich wurde er auch hier für tollen Rollen besetzt, zum Beispiel in "Das Mädchen Rosemarie" oder " Es geschah am hellichten Tag". Ihm verdanken wir übrigens auch den Begriff "Otto-Normalverbraucher". Der gleichnamige Film floppte zwar, aber der Begriff hat sich umgangssprachlich durchgesetzt.

 

... weil erstmals aus Sachsen 12 Jahre alter, im Fass gelagerter Whisky kommt: und zwar aus der Meißner Spezialbrennerei Prinz zur Lippe. Von den 360 Litern hochprozentigem Destillat, das in Reichenbach vor zwölf Jahren eingelagert wurden, sind nur rund 300 Liter übrig geblieben. Den Rest haben sich "die Engel als Anteil geholt", wie es in Schottland heißt. Kurz: er ist durch die Holzporen hindurch verdunstet. Ab heute(4. 11.)  können sie das edle Tröpfchen mit einem Alkoholgehalt von 46 Prozent kaufen. Ganze 899 Halbliter-Flaschen gibt es direkt in der Brennerei (03521 452096) für 96 Euro pro Flasche. 

... weil die Dynamo Dresden-Fans am Samstag die größte Blockfahne Europas  präsentiert haben. Vor dem Drittliga-Spiel gegen den 1. FC Magdeburg entrollten die Fans die 35 Meter hohe und 350 Meter lange Fahne in allen Blöcken außer dem Gästebereich. Darauf zu lesen war: "Die Legende aus Elbflorenz - der Verein mit den besten Fans." An der Fahne haben zwei berufstätige Fans über zwei Jahre lang genäht, ihre Urlaube und jede freie Minute geopfert. Die rund 13.000 Quadratmeter Stoff wurden mit 70 Kilometer Nähgarn vernäht, das entspricht etwa der Autobahnstrecke zwischen Dresden und Bautzen. Ganze acht Nähmaschinen wurden in der Zeit verschlissen. Gekostet hat die Blockfahne rund 25.000 Euro, die allein durch Spenden von Dynamo-Fans und dem Verkauf spezieller Fanartikel gedeckt wurden.


... weil  in der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden eine der kostbarsten Handschriften Martin Luthers aufbewahrt wird
. Das Werk schrieb der Reformator als neuer Professor 1513 an der Uni Wittenberg. Es ist ein eigenhändiges Vorlesungs-Manuskript mit 261 Seiten in Latein über Bibel-Psalmen. Und weil es wirklich etwas ganz besonderes ist, ernannte es die UNESCO jetzt gemeinsam mit anderen frühen Luther-Manuskripten zum "Weltdokumentenerbe", von denen es weltweit nur 348 gibt.

... weil der Begriff "Gemütlichkeit" eine sächsische Wortschöpfung ist. Die Herrnhuter Brüdergemeine, eine kleine evangelische Freikirche, benutzte die Vokabel erstmals Anfang des 18.Jahrhunderts. Sie hatten sie abgeleitet von "voller Gemüt" im Sinne der Herzlichkeit. Von Herrnhut aus ging die "Gemütlichkeit" um die Welt, auf dass sie herzlicher oder wenigstens behaglicher werde. Die Bayern singen zwar heute noch im Festzelt " Ein Prosit der Gemütlichkeit!"- erfunden aber hat sie ein Sachse.


... weil der Freiberger Günter Blobel entdeckte, dass viele Proteine eine sogenannte Signalsequenz besitzen, die dazu dient, das Protein nach seiner Herstellung in der Zelle (der sogenannten Proteinbiosynthese) an die richtige Stelle zu bringen. Für diese Entdeckung erhielt er 1999 den Nobelpreis für Medizin. Von dem Preisgeld spendete der Wissenschaftler 820.000 Euro für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche.

... weil das Prinzip des Katalysators in Sachsen entdeckt wurde - und zwar von Wilhelm Ostwald. Der Chemiker lehrte bis 1906 an der Uni Leipzig und war auch Mitglied der sächsischen Akademie der Wissenschaften. Doch um forschen zu können, hängte er seine Professur an den Nagel und fand in Grimma heraus, wie bestimmte Stoffe chemische Reaktionen beschleunigen, ohne selbst daran beteiligt zu sein - Katalyse heißt dieses Prinzip, das nicht nur bei den Abgasen im Auto vorkommt, sondern auch bei der Verbrennung von Nährstoffen im Körper. Dafür erhielt er 1909 sogar den Nobelpreis für Chemie.

... weil die größte protestantische Kirche Europas in Dresden steht: Die Frauenkirche. In der Barockzeit wollte Dresden zum "protestantischen Rom" werden - mit dem entsprechenden kuppelbekrönten Dom. Als die Dresdner Frauenkirche 1743 vollendet wurde, war das sächsische Herrscherhaus aber längst wieder katholisch. Im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, wurde die Dresdner Frauenkirche nach vielen Jahren Bauzeit wieder errichtet und vor 10 Jahren, am 30. Oktober 2005, neu geweiht. Einen Schwerpunkt legt sie auf Friedens- und Versöhnungsarbeit. Heute (22. Oktober) beginnen die Festtage zum Kirchweih-Jubiläum - es dauert bis zum Reformationstag.


... weil der Schneeberger Mike Behnke ein Planetariums-Projektionssystem entwickelt hat, das nur einen Bruchteil dessen kostet, was Markenherstelle für ihre digitalen Systeme verlangen. Das wiederum hilft all den kleinen Sternwarten, die mit geringem Budget auskommen müssen. Mike ist Mitarbeiter der Schneeberger Sternwarte und hat verschiedene Softwares im Baukastensystem so kombiniert, dass er mit sechs Beamern eine gewölbte Aufnahme an die Kuppel der Sternwarte projezieren kann. Das Ganze kostet 20.000 Euro - statt einer Viertelmillion. 


... weil der Leipziger Hauptbahnhof  der größte Bahnhof in Deutschland ist, und mit einer Grundfläche von 83.640 m² der flächenmäßig auch der größte Kopfbahnhof in Europa. Vor genau 100 Jahren wurde der Bahnhof offiziell eingeweiht, obwohl schon die 1837 die erste Eisenbahn zwischen Leipzig und Dresden fuhr. Als dann zur Jahrhundertwende mehr und mehr Menschen in Leipzig wohnten, wurde der Bedarf nach einem zentralen Bahnhof immer größer. Preußen und Sachsen meldeten beide Anspruch an, so dass der Leipziger Bahnhof spiegelgleich gebaut wurde. Es gab alles in zweifacher Ausführung: einmal preußisch, einmal sächsisch. Nur die Wartehallen wurden gemeinsam genutzt. Als Schlussstein wurde ein Originalstein aus dem alten Dresdner Bahnhof verwendet; und es heißt: wer den berührt hat 100 Jahre Glück! Sie finden ihn im Treppenaufgang der Osthalle, oben auf der linken Seite.


... weil sich das jüngste Dorf Deutschlands in Sachsen befindet. Das Durchschnittsalter der etwas mehr als 400 Bewohner in Dreiskau-Muckern bei Leipzig liegt mit 32 Jahren deutlich unter dem Schnitt. Das hängt damit zusammen, dass das Dorf fast vollständig dem Tagebau zum Opfer gefallen war. Die meisten Bewohner wurden umgesiedelt, doch dann kam die politische Wende. Junge Paare und Familien kauften und sanierten die maroden Reste des Dorfes und schufen eine kleine Oase mit Künstlerkneipen, Ateliers und ländlicher Idylle in Stadtnähe.


... weil das  Leipziger Igelschutzzentrum den Deutschen Tierschutzpreis erhalten hat. Das Igelschutzzentrum wurde nicht nur für das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter, sondern auch für den nachhaltigen Ansatz ausgezeichnet. Nicht nur, dass die Igelretter die Stachelborster aufpäppeln - sie sorgen auch dafür, dass sie wieder in die Natur zurückkehren können, nachdem sie das Gröbste überstanden haben. Und ebenfalls begeistert hat die Jury, dass Schüler und Schulklassen regelmäßig über die kleinen Säugetiere aufgeklärt werden.


... weil man in Sachsen nicht nur fummeln kann, sondern auch Fummel essen. Das Gebäck geht auf einen Erlass Augusts des Starken zurück: der war sauer auf die sächsischen Kuriere war, weil die dauernd das gute Meißner Porzellan auf dem Transport zerdepperten. So sollte ein Bäcker ein leicht zerbrechliches Gebäck herstellen, um die Kuriere zu überführen, wenn sie beim Transport nicht vorsichtig genug waren. Daraus entstanden die Meißner Fummel, die heute noch in der Konditorei Zieger nach geheimem Rezept gebacken werden.


... weil der erste Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) vor 150 Jahren in Leipzig gegründet wurde:
von Louise Otto-Peters. Die Frauenrechtlerin hatte sich Zeit ihres Lebens um die Belange der Frauen gekümmert, dafür gesorgt, dass sie ihn Lohn  und Brot kommen und die Öffentlichkeit durch ihre Publikationen auf Missstände aufmerksam gemacht. Die "Ur-Alice Schwarzer" gilt als Pionierin der Gleichstellung von Männern und Frauen. Ihr zu Ehren wird im Oktober 2015 im Leipziger Friedenspark ein Baum gepflanzt.

... weil der Leipziger Zoo der schönste Zoo Deutschlands und der zweitschönste Europas ist. Das meint jedenfalls das Sheridan-Ranking für Tiergärten (so was wie bei Restaurants der "Guide Michelin"). Getestet wurden 113 Zoos in Europa. Dabei wurden neben den Besucherzahlen auch der Umgang mit den Tieren, der Artenschutz und natürlich der wirtschaftliche Faktor berücksichtigt. Und da hat der Leipziger Zoo mit seinen vielen Investitionen, die auch im Sinne der artgerechten Haltung geschahen, die Nase vorn.


... weil ein Leipziger Forscher aus Fäkalien Strom machen will. Der Biochemiker vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hat sich mit seinem Projekt gegenüber 100 Mitbewerbern durchgesetzt und Bill Gates und seine Stiftung überzeugt. Dafür stellen sie ihm jetzt ein 50.000 Euro-Plumpsklo in den Wissenschaftspark, wo ab sofort mit den Fäkalien der Mitarbeiter und Kollegen versucht wird, Strom zu erzeugen. Denn bringt man die in den Fäkalien lebenden Mikroorganismen mit leitfähigen Oberflächen zusammen, lässt sich mit ihnen Energie gewinnen. Pro Klo ist das so viel, dass man damit ein Handy laden kann. Und Plumpsklos sind ja in weiten Teilen der Welt die einzige Möglichkeit, für Menschen Ihre Notdurft zu verrichten. So könnte man das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden.


... weil in Leipzig eine bisher unbekannte Insektenart entdeckt wurde
- ausgerechnet im künstlich geschaffenen Gondwanaland des Leipziger Zoos.  Das Insekt, das hier rumkrabbelt, ist ein Ohrwurm. Jetzt hat er den Namen Euborellia arcanu bekommen. Ansonsten aber weiß man noch nicht viel über den Krabbler aus den Tropen, arbeitet aber kräftig daran, mehr herauszufinden.

...weil die Berliner ohne Sachsen auf dem Trockenen säßen.
 In Neugersdorf, Ebersbach und Kottmar entspringen nämlich die drei Quellen der Spree und vereinigen sich dann zu dem, worauf die Berliner so stolz sind. Und wenn wir sie mal ärgern wollen, dann drehen wir den Wasserhahn einfach zu ;-)

... weil in Leipzig der höchste für funktechnische Zwecke errichtete, freitragende Stahlfachwerkturm Deutschlands entsteht
. Der noch unfertige Funkturm steht schon weithin sichtbar an der Zwickauer Straße und soll bis Ende Oktober seine endgültige Größe von 191 Meter erreichen. Nicht alle Leipziger waren glücklich mit dem Bau des Funkturms, weil der Turm vom Stadtteil Marienbrunn aus für so manchen den Blick aufs schöne Völkerschlachtdenkmal versperrt. Deswegen hat man optisch nachgessert bei der Architektur, nun erinnert der Funkturm an den Pariser Eiffelturm.

... weil es in Sachsen die größten 360°-Panoramabilder der Welt gibt. Sie ermöglichen en Eintauchen in eine andere Zeit oder Welt. Im Dresdner Gasometer hat Yadegar Asisi in seinem monumentalen Kunstwerk auf 30 Metern Höhe Dresden der barocken Glanzzeit nachempfunden. Und in Leipzig haben Sie seit Samstag im Panometer die Chance, das schönste Korallenriff der Welt, das Great Barrier Reef vor Australien aus Sicht eines Fisches zu erleben. Inmitten von filigranen Korallen begegnen Sie bunten tropischen Fischen begegnen und alles wirkt so echt, als ob Sie tatsächlich unter Wasser sind. 

... weil die Adensis GmbH aus Dresden einen Energiespeicher in Containergröße entwickelt hat, der schnell und flexibel die Stromversorgung auch in entlegenen Regionen gewährleisten kann. Der sogenannte "Energy Buffer Unit" verfügt über ein Überwachungs-und Steuerungssystem, das auch einen Zugriff aus der Ferne möglich macht. In Zeiten der Energiewende hilft der Batteriespeicher, überschüssigen Solar- und Windstrom für Zeiten nutzbar zu machen, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Auch diese Innovation wurde am Wochenende mit dem Sächsischen Umweltpreis 2015 ausgezeichnet.
 

... weil die Loser Chemie GmbH aus Langenweißbach eine Technologie zum Recycling von Solarmodulen entwickelt hat. Das Laserverfahren macht es möglich, die Module zerstörungsfrei zu öffnen - so können die Glasplatten wieder verwendet werden. Und auch die dazwischen liegenden Halbleiterschichten werden mit einer biologisch abbaubaren Substanz aufgelöst, ihre wertvollen Bestandteile zum Teil zurück gewonnen. Diese Technologie wurde am Wochenende mit dem Sächsischen Umweltpreis 2015 ausgezeichnet.

... weil das größte Volksfest der Welt einer Sächsin zu verdanken ist. Das Münchner Oktoberfest wurde nämlich anlässlich der Hochzeit des bayrischen Kronprinzen Ludwig mit Therese von Sachsen- Hildburghausen erfunden. Die Kronprinzenhochzeit fand am 2.Oktober 1810 statt und die daran anschließende Feier ging bis zum 17. Oktober, wo es seinen Höhepunkt in einem Umzug mit anschließendem Pferderennen auf der Theresienwiese fand.  
... weil Studenten in Leipzig am günstigsten wohnen. 239 Euro pro Monat zahlen Studenten in Leipzig durchschnittlich für ihr WG-Zimmer. Damit ist die Messestadt so günstig wie keine andere Großstadt in Deutschland. 


... weil es in Sachsen die kleinste Talsperre Europas gibt, nämlich in Oberpirk. Sie ist 100 m lang, 10 m breit und 2,50 m tief. 1954 wurde sie gebaut und fungiert seitdem als Hochwasserschutz und Löschwasservorrat für die Feuerwehr Oberpirk. Vor 15 Jahren wurde sie von ABM-Kräften saniert und erstrahlt wieder in ihrer alten Schönheit. 

... weil die "Priesterhäuser" in Zwickau zu den ältesten erhaltenen Wohnbauten Deutschlands gehören. Das erste Haus entstand im Jahr 1264, wie archäologische Funde bestätigen. Seit 1466 waren die Gebäude weitestgehend vollendet und sind bis heute fast unverfälscht erhalten geblieben. Neben verschiedenen Dauer- und Sonderausstellungen können Sie sich vor allem in den behutsam restaurierten Stuben und Kammern anschauen, wie so eine spätmittelalterliche Lebens- und Alltagswirklichkeit aussah und sogar riechen und schmecken bei der Verkostung einer Brotsuppe aus der alten Rußküche.

... weil Archäologen in einem alten Haus in Pirna eine in Deutschland einzigartige Entdeckung machten
: sie legten bei der Restaurierung des Hauses eine mittelalterliche Wandmalerei frei, auf der eine Jagdgesellschaft zu sehen ist, die in den Wald zieht und jagt. Danach aber verkehrt sich die Welt: Nun jagen die Tiere die Jäger, Bär und Hirsch tragen eine Stange mit einem Gefangenen, ein Jäger liegt ausgeweidet auf dem Tisch und wird von Tieren verspeist. Die Gegenüberstellung von verkehrter und realer Welt aus dem Mittelalter ist einzigartig in Deutschland. Dazu kommt, dass Bildnisse aus dem 12. bis 16. Jahrhundert fast nur noch als grafische Darstellungen in Sammlungen oder Buchdrucken zu finden sind und nicht als Wandmalereien. 

... weil die besten Breakdancer Deutschlands aus Sachsen kommen. Die "Saxonz", die aus Leipzig, Bautzen, Dresden und Chemnitz stammen, haben beim Halbfinale von "Battle of the Year 2015" mit ihren spektakulären Moves und einem unfassbar hohem Maß an Körperbeherrschung die deutsche Meisterschaft gewonnen. Jetzt treten sie im Finale am 24. Oktober gegen die besten Breakdancer u.a. aus Japan, Frankreich und dem Brasilien an. Wir drücken ganz fest die Daumen, Jungs!

... weil der Dollar seinen Namen eigentlich uns Sachsen verdankt. Im Jahre 1518 wurden in Joachimsthal aus dem Silber der Minen des Erzgebirges Guldengroschen durch den Grafen von Schlick geprägt. Umgangssprachlich wurden die Münzen "Joachimstaler" genannt, oder abgekürzt "Taler". Der Taler wiederum war namengebend für u.a. den dänischen und norwegischen Riksdaler - und daraus leitete man dann den Begriff Dollar ab.

... weil Pauline Schäfer vom TuS Chemnitz-Altendorf bei den Deutschen Turnmeisterschaften in Gießen den perfektesten Salto Deutschlands auf dem Schwebebalken turnte. Die 18-jährige erhielt für den Seitwärtssalto mit halber Drehung 15,466 Punkte - eine Wertung, die noch nie eine deutsche Turnerin erreichte. Pauline gewann zudem Gold im Sprung und Mehrkampf-Silber und wurde damit für die nächste Weltmeisterschaft nominiert.


... weil die Kelterei Walther aus Arnsdorf eine einzigartige Saftbox entwickelt hat, mit der nach Anbruch der Verpackung keine Luft an den Saft kommt. Das sorgt dafür, dass der Inhalt bis zu drei Monate eine gleichbleibende Qualität bei Frische, Geschmack und Inhaltsstoffen  hat. Und so verlassen jedes Jahr zwei Millionen Liter Fruchtsaft die Kelterei Walther in Arnsdorf und landen bei Kunden in ganz Europa im Glas.


... weil die 20 jährige Lisa-Marie Georgi aus Cunnersdorf die Europameisterschaft im Westernreiten gewonnen hat. Der Wettbewerb mit der Pferderasse American Quarter Horse wurde im bayerischen Rieden-Kreuth ausgetragen, und die junge Sächsin zeigte der Konkurrenz, dass künftig mit ihr zu rechnen ist. Auf ihrem 16-jährigen Wallach gewann sie das Finale im Senior Westernriding Open und erkämpfte sich damit EM-Gold.


... weil Dresden die schönste Stadt Deutschlands ist.
Das ergab eine repräsentative Studie des "Stadtmarken-Monitors" 2015, der von der Brandmeyer Markenberatung und dem Marktforschungsunternehmen Konzept & Markt erhoben wurde. 5003 Bundesbürger ab 18 Jahren bewerteten dafür 50 Städte in Deutschland in insgesamt neun Kategorien. In der Kategorie "schönste Stadt" hatte Dresden die Nase vorn.

 

... weil in Leipzig ab 2016 die neuen 50-Euro-Scheine gedruckt werden. Die Wertpapierdruckerei Giesecke &  Devrient hat die europaweite Ausschreibung  gewonnen und wird extra dafür eine neue Produktionshalle bauen, in der dann die Zahl der Mitarbeiter von 350 auf 420 aufgestockt werden wird. In Deutschland werden im Moment 30 % der Euroscheine gedruckt, Europaweit sind das das bis zu 7 Millionen Euro pro Jahr, dei da aus dem Drucker kommen.

... weil sich das kleinste Reisebüro der Welt in Plauen befindet. Der Reiseshop von Jürgen Kohn auf dem Plauener Bahnhof ist gerade mal 18,6 Quadratmeter groß, aber hat trotzdem die ganze Welt zu bieten. Ob Fern-oder Schiffsreise, Urlaub im eigenen Land - hier stecken 100 % Urlaub und ganz viel Herzlichkeit unter einem kleinen Dach.


... weil ausgerechnet Queen Elisabeth II. von England der Türöffner für Seiffens Volkskünstler in fremden Kulturen wie Japan ist. Die entsteht hier nämlich seit letztem Jahr als Räuchermännel, stilecht im blauen Kleid und natürlich mit Hut. Die Japaner reißen sich um sie und auch in 82 anderen Ländern stehen neben Räuchermänneln auch Spieldosen, Pyramiden, Schwibbögen und sogar ein rauchender Papst Benedikt hoch im Kurs. Allein die Richard Glässer GmbH aus Seiffen erzielt mit 80 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 3,5 Millionen Euro.


... weil die weltweit erste Schuhcreme in der Tube eine Dresdner Erfindung ist
. 1919 füllte Egbert Günther erstmals Schuhcreme in Tuben ab - und das mit so viel Erfolg, dass das Unternehmen immer größer wurde. Nach Kriegszerstörungen 1945, Enteignung 1972 und wirtschaftlichem Niedergang 1990 konnte sich Eg-Gü wieder zum Marktführer in den östlichen Bundesländern entwickeln. Die neuste Erfindung sind Schuhputzstifte mit Düften für Sie und Ihn.
 

... weil die Kunstsammlungen Chemnitz als erstes deutsches Museum "Die Mühle (Le blute-fin)" von Vincent van Gogh zeigen. Das Bild stammt aus dem Jahr 1886 und wurde erst 2010 als echter "van Gogh" erkannt. 1975 hatte ein Kunstsammler aus Holland das Werk für 6.500 Franc (rund 1.000 Euro) in Paris gekauft. Er war sich damals schon sicher, ein echtes Werk erstanden zu haben. Heute ist es 5 bis 6 Millionen Euro wert.

... weil Sachsen das sonnigste Bundesland im Sommer 2015 war. Mit 733 Sonnenstunden haben wir alle anderen Bundesländer hinter uns gelassen. Dazu haben wir mit einer Durchschnittstemperatur von 19,0°C einen der wärmsten Sommer seit Messbeginn erlebt. Einzig der Morgen des 17. Juli war mit 0,2 Grad in Deutschneudorf-Brüderwiese nicht nur arschkalt, sondern es war auch die deutschlandweit tiefste Temperatur im Sommer 2015. 

... weil eine der größten Mineralienausstellungen der Welt, die Terra Mineralia, in Sachsen zu finden ist. Im Schloss Freudenstein in Freiberg sind mehr als 3500 Minerale, Edelsteine und Meteorite aus der ganzen Welt ausgestellt. Sie wurden 2004 von Erika Pohl-Ströher der Technischen Universität Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe überlassen und sind das Ergebnis ihrer 60 Jahre dauernden Sammelleidenschaft. 

... weil eine neue Müsli-Mühle aus Plauen-Oberlosa ganz Europa mit Haferflocken versorgt. Die Mühle wurde erst am Montag in Betrieb genommen und soll in den nächsten Jahren vor allem Hafer aus der Region platt walzen, da gerade im Vogtland die Bedingungen für den Haferanbau hervorragend sind. Der Hafer landet dann im Müsli von Dr. Oetker, Seitenbacher & Co und sichert aktuell 26 Arbeitsplätze.


... weil Europas größtes Travestie-Theater in Dresden entsteht.
Dafür werden das "Carte Blanche"-Theater und der daneben liegende ehemalige Saal von Pfunds Molkerei zu einem Theater zusammengelegt - und dann können ab 1.Oktober 248 Gäste der neuen Show "Stars and Diamonds" genießen.

... weil die erfolgreichste Golf-Charity Veranstaltung Deutschlands aus Sachsen kommt. Am Wochenende haben wieder viele Unternehmer und Prominente im Rahmen der GRK Golf Charity Masters in Leipzig Geld für Kinderprojekte gesammelt. Zusammen kamen 1,4 Millionen Euro - so viel Geld hat noch nie eine Golf Charity Veranstaltung in Deutschland.

... weil die modernste Wildwasseranlage Deutschlands in Markleeberg steht
. Die künstlichen Stromschnellen im Kanupark sind Adrenalin pur, die geballte Gewalt der Natur, die sogar auf Wunsch noch erhöht werden kann. Dank der modernen Technologie kann man die Anlage von Rafting auf Powerrafting umschalten. Und weil sich das auch ausßerhalb von Sachsen rumgesprochen hat, wurde der Kanupark Markkleeberg zu den 100 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland gewählt.  Das ergab eine Online-Umfrage, die von der Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) durchgeführt wurde.

... weil das größte Akkordeon der Welt aus Sachsen kommt
. Eine Zwotaer Firma baute Anfang der 30er Jahre das 1,80 Meter hohe und über 100 Kilo schwere Instrument, das nur auf Rädern transportiert und von mehreren Musikern bedient werden konnte. Dieses Prachtexemplar gibts noch immer; es ist im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen ausgestellt.


... weil bei den World Skills, der Berufe-WM in Brasilien Nathanael Liebergeld aus Aue Weltmeister im Bereich Heizung und Sanitär geworden ist. Nach vier anstrengenden Wettkampftagen in Sao Paulo ist am Montag (17.8.) die Entscheidung gefallen. Der Erzgebirgler setzte sich gegen viele Kontrahenten aus der ganzen Welt durch. Heute wird der 21 jährige, der bei der Firma Drechsler Haustechnik in Ehrenfriedersdorf arbeitet, wieder in Deutschland erwartet.

... weil fast jedes Kind in Deutschland, das eingeschult wird, eine Zuckertüte aus Sachsen in der Hand hält. In Ehrenfriedersdorf befindet sich der weltweit größte Hersteller von Zuckertüten. Der Familienbetrieb von Ursula und Bettina Nestler produziert seit 1910 Schultüten. und auch in diesem Jahr werden rund 3 Mio davon das Erzgebirge verlassen und den Kindern den Start ins Schulleben versüßen.

... weil ein Dresdner Student Mathesongs entwickelt hat, um Schülern Mathematik verständlich zu machen. Egal ob den Satz des Pythagoras oder binomische Formeln oder einfach nur Bruchrechnung-Johann Beurich rappt auf einfache und verständliche Weise Zahlen und Zeichen und hat nicht nur Millionen Klicks auf seinen youtoube-Videos, er hat auch tausenden Schülern und Studenten damit durch Prüfungen geholfen. Hier geht es zum Video!



... weil aus Dresden ein echtes Hoverboard kommt.
Wissenschaftler des  Dresdner Leibniz- Instituts haben im Auftrag der Automobilfirma Lexus an dem coolen Schwebeboard aus dem Film "Zurück in die Zukunft II" getüftelt. 18 Monate dauerten die Forschungen und heraus kam ein Schwebeboard, dass auf dem Prinzip des supraleitenden Schwebens besteht. Im Boden sind Schienen mit Permanentmagneten eingelassen, das Slide enthält Supraleiter und mit auf minus 197 Grad runter gekühltem Stickstoff können die ein Magnetfeld halten und sich so von den Schienen abstoßen und schweben. Leider ist dieses Hoverboard nur für einen Werbefilm entwickelt worden.

... weil die erste Mitflugzentrale in Leipzig gegründet wurde..Der flyt.club funktioniert wie die Mitfahrzentrale auf dem Boden. Hobby-Piloten melden sich auf dem Portal, bieten ihre Flugstrecken an und die Anzahl der freien Plätze. Kurzstrecken gibt es dann schon ab 55 Euro. Von Leipzig nach Hamburg auch 250 Euro. Die Piloten machen keinen Gewinn, sie dürfen per Gesetz nur ihre Kosten decken, von daher sind die Flüge auch schon für kleines Geld zu haben. Das Schönste aber ist, dass die Maschinen viel niedriger fliegen als Passagiermaschinen und so der Flug an sich schon ein Erlebnis ist. www.flyt.club


... weil das größte reisende Mittelalter-Kultur-Festival der Welt am Wochenende in Dresden stattfindet
. Mit  weit mehr als 1000 Teilnehmern ist das Spectaculum auf dem Gelände der Dresdner Messe eine unglaubliche Reise in die Vergangenheit. Und neben Bogenschützen, Knappen, Fürsten, Kelten, Hunnen, Mongolen und Stelzenläufern gibt es auch ein großes Bühnenprogramm, dass den Eindruck erwecken wird, dass man tatsächlich ins 13. Jahrhundert gebeamt wurde. 

... weil Sachsen die meisten Chefinnen hat. In keinem anderen Bundesland schaffen es Frauen so häufig bis an die Firmenspitze wie hier in Sachsen. 17 % der sächsischen Handwerksbetriebe werden von Frauen geführt, in Industrie und Handel sind es 36 %. In mittelgroßen oder großen Unternehmen ist jeder vierte Chefsessel von einer Frau besetzt. Wir Sachsen quatschen nicht über Frauenquote, wir praktizieren sie!


... weil der Teddybär seine Karriere hier bei uns in Sachsen startete.
Zur Frühjahrsmesse 1903 bestellte ein amerikanischer Geschäftsmann 3.000 Plüschbären auf der Leipziger Messe am  Stand der Firma Steiff. Die Plüschbären wurden Wahlmaskottchen für Präsident Theodore Roosevelt, genannt Teddy und so bekamen die kleinen putzigen Plüschbären den Namen „Teddybät“. Vor allem retteten dieser und die darauf folgenden Aufträge das Überleben der Firma Steiff, die zu jener Zeit schwer angeschlagen von der Wirtschaftskrise war. 


... weil der  stärkste Mann Deutschlands aus Leipzig stammt
. Michael Blumstein hat im letzten September im German Pro League Finale eine beeindruckende Leistung abgelegt u.a. in Truck Pull- also ziehen eines LKW, Baumstamm stemmen, Koffer tragen und Reifen wenden. Der Strongman-Sport ist ein Mix aus antiken Gladiatorenkämpfen, dem modernen Zehnkampf, Wikingerspielen und Highland Games- kurz, alles wofür es richtig Kraft braucht und da ist der gebürtige Leipziger immer noch der Beste. Am 9. August werden wir sehen, ob er seinen Titel behält, dann gibt es in Ruhpolding die nächste Meisterschaft.


... weil die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden zu den besten Fachhochschulen Deutschlands zählt
und von der "Wirtschaftswoche" mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet wurde. Für diese Untersuchung wurden 540 deutsche Personalchefs befragt, von welcher Fachhochschule die besten Absolventen kommen - und da werden bei den Einstellungsgesprächen vor allem die Absolventen der HTW Dresden favorisiert.

... weil die Glashalle der Leipziger Messe die größte Vollglashalle Europas ist
. Das Universum aus Glas wird gebändigt von monströsen Stahlbögen, die Geschichte und Moderne wiederspiegeln sollen. Das Ganze ist 30 Meter hoch, 238 Meter lang und 80 Meter breit. Für die 25.000 Quadratmeter Glas wurden spezielle Scheiben entwickelt, die trotz notwendiger Stärke außergewöhnlich durchsichtig sind. Am Bau der Glashalle arbeitete auch Ian Ritchie mit, der auch schon an der Glaspyramide des Pariser Louvre mitwirkte. An diesem Samstag (27.6.) wird in dieser Glashalle das 850. Jubiläum der Leipziger Messe gefeiert.

... weil die Firma Biofabrik aus Rossendorf bei Dresden Plastikabfälle in Kraftstoff verwandelt. Vier Jahre forschten Oliver Riedel und sein Team an dem Verfahren. In kleinen Mini-Raffinerien werden die Plastikabfälle bei 400 Grad mithilfe des Pyrolyse-Verfahrens in ihre Ursprungsbestandteile zerlegt: Kunststoff entsteht aus Erdöl und wird wieder zu Erdöl. Aus 1000 Kilogramm Plastikabfall holt die Anlage 24 Stunden später 720 Liter Kraftstoff heraus. Ein angeschlossenes Blockheizkraftwerk erzeugt daraus Strom und Wärme. das könnte nicht nur das Plastikmüllproblem lösen, sondern günstig neue Rohstoffe schaffen. Die ersten Gemeinden haben bereits Interesse angemeldet.

... weil den Kopf von Queen Elizabeth Blumen aus Sachsen schmücken.
Die Kunstblumenmanufaktur Steyer aus Wallroda beliefert seit Jahrzehnten die englischen Hutmacher der Königin von England mit edlen Blumen, Blütenranken, Federensembles in zarten und kräftigen Farben, aus edlen Stoffen und kostbaren Federn. Und nicht nur die Königin trägt sächsische Blumen: auch große Modehäuser wie Dior, Valentino oder Escada gehören zur Kundschaft der Kunstblumenmanufaktur Steyer.

... weil Europas höchst gelegene Wanderschuh-Waschstraße in Schellerhau zu finden ist,
und zwar am Best Western Ahorn Hotel Stephanshöhe. Wenn Sie da von ihrem Fußmarsch zurückkommen mit schmutzigen Botten, können Sie am Hotel einen Stopp einlegen und ihre Wanderschuhe wieder schick machen, ehe sie einkehren oder ins Auto steigen. Das funktioniert ähnlich wie bei einer Auto-Waschanlage, nur eben kostenlos.

... weil in Deutschland chirurgische Nadeln ausschließlich aus Sachsen kommen.
1906 gegründet, ist die Firma Catgut GmbH aus Markneukirchen noch dazu einer der ältesten Hersteller chirurgischen Nahtmaterials in Deutschland.

... weil Dresden Deutschlands Nanozentrum ist
. Dank Millioneninvestitionen wird ab heute (17. Juni 2015) ein weiteres Zentrum für Mikro- und Nanoelektronik den sowieso schon wichtigsten Chipstandort Europas ergänzen. Mittlerweile hat in Dresden die Forschungsgemeinschaft mit zehn Instituten und Zentren ihren größten Standort deutschlandweit - noch vor Freiburg, Berlin, Stuttgart und München. Und da arbeiten rund 1900 Mitarbeiter an Projekten mit einem Jahresbudget von 169 Millionen Euro.

... weil das erste Flughafen-Hotel Deutschlands 1913 an der Dübener Landstraße in Leipzig-Mockau eröffnet wurde. Nachdem 1911 in Lindenthal Sachsens erster ziviler Flugplatz in Betrieb genommen wurde, sah man auch die Notwendigkeit eines Flughafen-Hotels, das dann nach den Plänen von Stadtbaurat Otto Wilhelm Scharenberg gebaut wurde. Im Erdgeschoss befand sich damals ein Restaurant mit großem Saal. Ein Fliegerheim mit Schlafräumen, Bädern und einem Offizierskasino war in der ersten Etage. Außerdem gab es zum Flugfeld hin eine offene Terrasse. Das heute leerstehende Gebäude zählt zu den wenigen erhaltenen massiven Bauten aus der Anfangszeit der Luftfahrt.

... weil die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihren Ursprung in Sachsen hat.
Vor 102 Jahren wurde die DLRG in Leipzig gegründet. Anlass war ein tragisches Unglück in Binz, bei dem der Steg einer Seebrücke einstürzte und 17 Menschen ertranken. Die DLRG hat heute mehr als eine halbe Million Mitglieder, und sie haben in den letzten 60 Jahren mehr als 60.000 Menschen das Leben gerettet. Momentan suchen sie Rettungsschwimmer.

... weil es in Leipzig seit 107 Jahren das Bachfest gibt,
das den großen Sohn der Stadt Johann Sebastian Bach ehrt. Unter dem Motto "So herrlich stehst du, liebe Stadt" beginnen heute (12.6.) die Feierlichkeiten bis zum 21. Juni. Die vielen Veranstaltungen sind anlässlich des 1000jährigen Stadtjubiläums von musikalischen Werken geprägt, die in der "lieben Stadt" entstanden oder mit ihrem  Musikleben unmittelbar verbunden sind. 

... weil die Orgel in der Leipziger Nikolaikirche als einzige Orgel der Welt den Startknopf links von den Manualen hat. Dies wurde bei der letzten Restaurierung der Orgel 2002 bis 2004 eingerichtet: als Designer der Firma Porsche die Gestaltung des Spieltischs übernahmen (siehe Bildergalerie hier). Der Autobauer war Sponsor der Orgelsanierung. Die Anordnung folgt der von Porsche-Fahrzeugen, die ihr Zündschloss ebenfalls links haben.

... weil die erste öffentliche Schule Deutschlands die Thomasschule in Leipzig ist.
1212 wurde sie als Stiftsschule der Augustiner-Chorherren gegründet. Im Zuge der Reformation ging sie aber in die Trägerschaft der Stadt Leipzig über. International bekannt wurde die Thomasschule nicht nur durch das Wirken Johann Sebastian Bachs als Thomaskantor, sondern auch weil Richard Wagner hier bis 1830 zur Schule ging.

... weil Wissenschaftler von der TU Freiberg eine neue Bakterienart entdeckt haben
. Dieses Bakterium ist in der Lage, aromatische Schadstoffe abzubauen. Diese chemischen Kohlenwasserstoffe fallen durch einen intensiven Geruch auf und sind oft krebserregend, allerdings auch oft für die Pharma-Industrie interessant. Das Bakterium hat auch schon einen Namen: es wurde nach dem lateinischen Namen der Stadt Freiberg getauft und heißt jetzt "Sphingopyxis fribergensis".

... weil das weltgrößte Bläserfest im nächsten Jahr nach Dresden kommt. Anfang Juni 2016 ist Dresden Gastgeber des Deutschen Evangelischen Posaunentages, zu dem rund 20.000 Musiker erwartet werden. Erst zum zweiten Mal überhaupt - nach dem ersten Deutschen Evangelischen Posaunentag 2008 in Leipzig - findet ein solches gesamtdeutsches Treffen christlicher Blasmusiker statt.

... weil in Leipzig das größte Bauernfrühstück zubereitet wurde. Das war am 3. Mai 2008, als mehr als eine Tonne Kartoffeln zusammen mit etwa 7.000 Eiern und 400 kg Speck gebrutzelt wurden. Eine Drei-Meter-Pfanne war dazu nötig.. Zeitgleich wurde auch in Hamburg, Bonn, Paaren bei Berlin und in München das gleiche Bauernfrühstück zubereitet. So konnten am Ende des Tages bundesweit knapp 30.000 Besucher und mehr als 10.000 ausgegebene Portionen gezählt werden. Das Ganze war natürlich für einen guten Zweck: sämtliche Erlöse aus der Aktion kamen nachhaltigen Landwirtschaftsprojekten der Welthungerhilfe in Ruanda und Äthiopien zugute.

... weil der Sonderpreis für Naturwissenschaften und Technik beim Bundesfinale von "Jugend forscht" 2015 nach Meißen geht.
Der 17 jährige Valentin Lux konnte mit seiner Arbeit zum Ausschwingverfahren eines Supraleiter-Magnetlagers auf dem Fachgebiet der Physik die Jury überzeugen und so den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis nach Sachsen holen.

... weil die größte Strickente der Welt in Grimma
unter der Hängebrücke auf der Mulde schwimmt. Diese quietschgelbe Ente haben Sylvia Gretschel und ihrer Tochter Sandy aus 6,8 km Wolle in reichlich 4 Wochen gestrickt. Die beiden wollten damit etwas Farbe in den Alltag bringen. Dass sie nun heute (3. Juni) um 12.00 Uhr offiziell ins Guinessbuch der Rekorde aufgenommen werden, das war so nicht geplant - aber um so schöner, dass es geklappt hat! Die größte Strickente der Welt bekommt heute auch noch einen Namen.

... weil auch das künstliche Mineralwasser eine sächsische Erfindung ist.
Nachdem der Neustädter Arzt Friedrich Adolph August Struve eine Blausäure-Vergiftung hatte und zu einer Trinkkur nach Karlsbad musste, kam er auf die Idee mit dem künstlichen Mineralwasser. Zehn Jahre hat es dann  aber doch noch gedauert, bis er seine erste Trinkkureinrichtung in der Dresdner Seevorstadt eröffnen konnte.

... weil aus Leipzig "intelligente" Reinigungsmittel kommen.
Das Leipziger Unternehmen "intelligent fluids" hat Mittel entwickelt, die unerwünschte Graffiti ganz leicht von Fassaden entfernen. Das Reinigungsmittel wird aufgepinseltt und nach kurzer Zeit mit Wasser abgespült. Das Fluid krabbelt unter die Farbe und hebelt die Farbpartikel physikalisch ab, die Oberfläche der Fassade wird dabei aber nicht angegriffen. Die "intelligent fluids" können also zwischen guter Farbe und böser unterscheiden.


... weil es in Leipzig das größte Wave-Gotik-Treffen der Welt gibt.
Immer zu Pfingsten trifft sich die schwarze Szene aus aller Welt in der Stadt und sorgt für ausgebuchte Hotels, Bilder von spektakulären Kostümen, bombastische Umsätze und gute Stimmung.

... weil die größte Indoor-Achterbahn Deutschlands
am Wochenende im Freizeitparkt Plohn an den Start geht. Zu Pfingsten eröffnet "Miniwah und das Geheimnis von Gold Creek City" in der Ex-ReithalleDarin fährt ein Westernzug zweimal den 270 Meter lange Schienenweg entlang – einmal langsam, einmal schnell. Das erste Mal führt Indianerjunge Miniwah den Weißen Dazzling Dan in die Geisterstadt, das zweite Mal blitzen geisterhafte Lichteffekte. Pfingstsamstag (23. 5.) 10 Uhr geht es los.

... weil die Schlosskapelle im Schloss Hartenfels in Torgau als erster evangelischer Kirchenneubau überhaupt gilt.
1544 weihte Martin Luther persönlich die Kirche ein. Gerade ist sie frisch renoviert und im Rahmen der Ausstellung "Luther und die Fürsten" zu besichtigen.

... weil das Leipziger Zentralstadion immer noch in Deutschland den Rekord hält mit den meisten Zuschauern bei einem Fußballspiel hält. Zum Spiel DDR gegen CSSR kamen am 27. Oktober 1957 110.000 Zuschauer und sahen ein Desaster, denn die DDR verlor 1:4 gegen die Tschechen.

... weil ICE-Züge nur deshalb auf den Gleisen dahinsausen können, weil die Schienen mit einer Erfindung aus Leipzig verschweißt sind:
mit Thermit. Das metallische Pulver wurde schon vor 120 Jahren vom Chemiker Hans Goldschmidt erfunden. Seitdem sorgt es für eine saubere Verbindung zwischen den Gleisen, so dass Schnellzüge weltweit darüber sicher und geräuscharm hinweg rasen können. Produziert wird das Pulver in Halle: das neue Forschungsinstitut aber hat wieder seinen Sitz in der Messestadt.

... weil die Winzergenossenschaft Meißen bei der Bundesweinprämierung fünf Goldmedaillen kassierte und sogar ihre Umsätze steigern konnte. Dabei war das Weinjahr 2014 ein äußerst schwieriges in Sachsen. Lange mussten nicht mehr so viele Trauben wegen schlechter Wetterverhältnisse als Notlese geerntet werden wie letztes Jahr. Trotzdem ist das Ergebnis hervorragend ausgefallen.

... weil der größte Wild-Apfelbaum Deutschlands in Cunnersdorf steht.
Er ist schätzungsweise 180 Jahre alt, 13 Meter hoch, hat einen Stammumfang von 3,20 Metern und eine wunderschöne Krone voller Blüten im Frühling . Er hat viele Unwetter schon überstanden, und das ganz ohne den Schutz anderer Bäume, da er allein auf einem Feld steht. Und hoffentlich schaden ihm auch die für heute angekündigten Unwetter nichts...

... weil Freiberger Informatiker das elektronische Fahrtenbuch für Autofahrer entwickelt haben.
Das OpenDriversLog zeichnet im Auto die Strecken mit GPS auf. Vorher muss der Autofahrer einstellen, welche Strecken privat und welche beruflich sind. Bei den nächsten Fahrten weiß das System das dann aber von allein. Die Daten werden dann auf die App im Handy oder Computer übertragen und als fertiges Dokument für das Finanzamt aufbereitet. Das ist gerade für Selbstständige eine echte Arbeitserleichterung. Ende des Jahres soll das Fahrtenbuch marktfähig sein und ca. 200 Euro kosten. Testkunden werden noch gesucht.

... weil im Dresdner Verkehrsmuseum bald das älteste Elektroauto steht.
Der 105 Jahre alte Baker Electric Runabout kam als Leihgabe aus einem kanadischen Museum und wird ab 11. Juni in der neuen Ausstellung "Vorfahrt" gezeigt.
An diesem Freitag (8.5.) und am Dienstag (12.5.) bietet das Verkehrsmuseum übrigens freien Eintritt für bestreikte Kita-Kinder und ihre (Groß-)Eltern!

... weil Gerhard Richter aus Dresden der erfolgreichste lebende Künstler der letzten 40 Jahre ist.
Zu dem Ergebnis kam das Manager Magazin: Die Zeitschrift hat fünf Millionen Verkaufsdaten von 700 Auktionshäusern ausgewertet. Erst Anfang des Jahres wurde Richters Gemälde "Abstraktes Bild" bei Sotheby's in London für 41 Millionen Euro verkauft. Noch nie wurde so viel Geld für das Werk eines deutschen Künstlers bezahlt.

… weil aus Herrnhut Jahr für Jahr ein heimlicher Welt-Bestseller kommt,
und das schon seit über 280 Jahren. Die Losungen sind Bibelverse als Leitspruch für jeden Tag. Jahr für Jahr erscheinen sie als Buch - inzwischen in 55 Sprachen! Die Idee hatte der fromme Graf Zinzendorf, der Herrnhut 1722 als Zuhause für christliche Flüchtlinge aus Böhmen gründete. Im Wort "Losung" steckt nicht zufällig "Los" drin: tatsächlich werden die Sprüche Jahr für Jahr ausgelost! An diesem Mittwoch (6.5.) werden im alten Herrnhuter Vogtshof die Lose für 2018 gezogen.

... weil Chemnitz Europas größte Solarhauptstadt ist.
Insgesamt gibt es in Chemnitz mehr als 28.000 Quadratmeter Kollektoren, die Sonnenenergie in Heizwärme umwandeln; das sind 12.700 Megawattstunden im Jahr. Dazu produzieren Photovoltaikanlagen noch mal 25.500 Megawattstunden Strom. Chemnitz ist damit die Hauptstadt der sauberen Energie.

... weil es in Leipzig die einzige Matratzenwäsche in Deutschland gibt.
Wenn man sich überlegt, dass man täglich 8 Stunden im Bett verbringt und dabei durchaus 1,5 Liter Schweiß verliert, dann müsste so eine Matratze eigentlich auch ständig gewaschen werden. Das ging bisher aber nicht. Nun hat die Wäscherei Helbig in Leipzig große Maschinen entwickeln lassen, in der Matratzen richtig gewaschen werden können. Das kostet ab 49 Euro und dauert ca. 4 Werktage.


... weil Physiker der Freiberger TU die frostfreie Autofrontscheibe erfunden haben. Ihnen ist es gelungen, Kristalle mit einer chemischen Verbindung so zu manipulieren, dass damit in Zukunft das Gefrieren von Niederschlag auf Glas verhindert werden kann. Das ist hoffentlich bald marktreif, denn der nächste Winter(einbruch) kommt bestimmt!

... weil Dresden die deutsche Großstadt ist, in der die meisten Babys geboren werden.
Jede Frau in der Landeshauptstadt bringt durchschnittlich 1,53 Kinder zur Welt - und das, obwohl in westdeutschen Großstädten der Anteil junger Frauen viel größer ist als bei uns. Auf Platz 2 kommt Leipzig mit 1,43 Kindern pro Frau. Weiter so!

... weil nun zum ersten Mal weltweit ein Auto mit "Blue Crude" aus Dresden betankt wird. Es ist der Audi von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

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