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'Die werden ja immer jünger' - Fußballstars von morgen

Europäische Top-Klubs jagen und verpflichten Fußballtalente in aller Welt. Jung müssen sie sein. Und herausragende Fähigkeiten besitzen. Lionel Messi kam damals mit 13 Jahren zum FC Barcelona. Nun ist er der beste Fußballer der Welt. Ist Erfolg kalkulierbar?

Mit seinen elf Jahren hat er bereits all das erreicht, was den meisten Fußballern ihr ganzes Leben lang verwehrt bleibt: Takefusa Kubo spielt beim Traditionsverein FC Barcelona in Spanien. Der Japaner wurde schon als Achtjähriger bei einem Testspiel der berühmten Fußballschule Barcelonas in Yokohama entdeckt und hat damals scheinbar einen besonders starken Eindruck hinterlassen. Um eventuelle Konkurrenten auszuspielen, schnappten sich die Verantwortlichen von Barcelona den trickreichen Linksfuß für ihre Fußballschule, obwohl dieser nicht einmal das 13. Lebensjahr erreicht hatte.

 

Der nächste Messi?

 

In seiner Heimat Japan wird Takefusa Kubo bereits mit Superstar Lionel Messi verglichen. Und dieser Vergleich ist nicht völlig abwegig. Denn Messi war kaum zwei Jahre älter, als er mit seiner Familie nach Spanien ging. Man nahm den wuseligen Linksfuß in die Barca-Schule auf und trieb ihn über die Jahre zu fußballerischen Höchstleistungen, bis er den ganz großen Durchbruch schaffte.

 

Ob Kubo den gleichen Weg einschlagen wird, hängt von vielen Faktoren ab. Das sportlich kritische Teenageralter muss überstanden werden. Eine Zeit, in der für viele Jugendliche der Fußball allmählich in den Hintergrund rückt und die sportliche Karriere an einem Scheideweg steht. Die Veranlagung für eine Laufbahn als Profifußballer hat Takefusa Kubo.

 

Manchester United übertrifft alle

 

Der FC Barcelona ist keine Ausnahme, was das fischen nach Ausnahmespielern angeht. Auch die englischen Fußballvereine verfolgen überwiegend eine Jugendpolitik, die mit einem gezielten Scoutingsystem funktioniert. Der jüngste Transfer-Coup des Premier-Ligisten Machester United stößt vielerorts allerdings auf heftige Kritik. Mit Charlie Jackson verpflichtet Man-U einen Fünfjährigen!

 

In diesem Alter können die meisten Kinder nicht einmal das Wort Zukunft lesen. Doch Charlies beruflicher Werdegang scheint festzustehen. Der Vater des kleinen Wunderkindes hofft, dass sein Sohn irgendwann mal in der Premier League spielt. Das wäre frühestens in zehn bis elf Jahren. Aber sollte Charlie eines Tages doch feststellen, dass Fußball nichts mehr für ihn ist, wäre diese Entscheidung auch in Ordnung, verrieten die Eltern der britischen Presse. Eine Profikarriere wäre schön, man wolle den Jungen dennoch nicht unter Druck setzten. (kr)

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