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"In The Mood For Love" - sexy Songs für heiße Nächte

Von Marvin Gaye bis Justin Timberlake, von Barbara Streisand bis Type O' Negative, Wir stellen den perfekten Soundtrack zum Sex vor.

Thomas D und Smudo hören bei der Bett-Akrobatik meistens Klassik, Songstrukturen würden beim Liebesspiel nur stören, so die Meinung der Fantas. Bei einem vertrauten Duett mag dies stimmen. Wenn jedoch das Girl seiner Träume in die richtige Stimmung, "in the mood for love", versetzt werden soll, verfehlen Chopin oder Mozart ihre Wirkung als Anheizer.

 

Auch des Punkrockers liebste Tote Hosen-CD, des Metalers wertvollstes Iron Maiden-Vinyl, ja selbst des Hip Hoppers schmutzigstes Sido-mp3 müssen in Plattenschrank und Ipod verweilen. Der kluge Mann dagegen baut vor und geht mit alten Soul-Croonern all in.

 

Wenn die Flammen im Kamin mit den Beats aus den Boxen um die Wette knistern und samtene Soulmusik durch das Zimmer schweben, sinken die meisten Frauen danieder wie die Titanic. "Ooh Baby, now let’s get down tonight" säuselt Souls Finest Marvin Gaye im schlüpfrigen "Sexual Healing".

 

Und Marvin Gaye ist nur die Sperrsitze des Sex-Soundtracks. Lionel Richie, Luther Vandross, Barry White, die Isley Brothers oder Bobby Womack, sie alle lassen Frauenherzen schneller schmelzen als Eisberge. Heiße Anspieltipps sind "Body Kiss" (Isley Brothers) oder "Three Times A Lady" (Lionel Richie).

 

Doch es gibt noch eine Steigerung zum schwitzenden Soul-Sex. Wenn es so richtig zur Sache gehen soll, ist Prince die erste Wahl. Laut Hollywood-Diva Kim Basinger soll der kleine Artist aus den USA die Frauen nur mit seiner Stimme zum Orgasmus bringen. Kombiniert mit den dreckig Funk-Rhythmen seiner Power-Generation-Band sind "9 ½ Wochen" keine Unmöglichkeit.

 

Und wo sind die jungen Pop-Helden? Ein moderner Künstler wie Justin Timberlake kann zwar ähnlich schlüpfrig singen, doch bei aktuellen, sexy Superstars muss Mann natürlich aufpassen. Nicht, dass die Geliebte statt "Ooh Peter", "Ooh Justin" stöhnt…

 

Apropos Stöhnen: Es muss ja auch nicht immer Soul aus Amerika sein. "Je t’aime" der gehauchte Klassiker von Serge Gainsbourg und Jane Birkin ist an sich schon Sex pur. Verbunden mit etwas Kerzenschein ist die Traumnacht nur noch ein "Ich liebe Dich" weit entfernt.

 

Im Gegensatz zur schweißtreibenden, tabulosen Soul-Stimmung schlägt „Je t’aime“ eher den Bogen zum nicht weniger aufregenden Kuschelsex. "In The Mood for Love" in der Bossa Nova-Version von Barbra Streisand oder skandinavische Liedermacherinnen wie Anna Ternheim oder Maria Solheim bereiten für die romantischere Form des Liebespiels den richtigen Rahmen.

 

Auch Gothic- und Metal-Mädels kuscheln gerne im Kerzenschein. Will man diese beeindrucken, kann man sich zur Not durchaus im jeweiligen Genre bedienen. "Closer" von Nine Inch Nails, "Bloody Kisses" von Type O' Negative oder "Floodland" von den Sisters Of Mercy bringen selbst die härtesten Herzen der dunkelsten Damen in die richtige Stimmung.

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